Vladyka: Dringend benötigte Kinderbetreuungsplätze werden von der ÖVP verleugnet

St. Pölten (SPI) – Die Argumentation der ÖVP in Fragen der Kinderbetreuung ist mehr als unverständlich. Familienminister Bartenstein erklärte, dass es 4- bis 6-Jährige österreichweit ein flächendeckendes Angebot an Kinderbetreuung gebe. "Minister Bartenstein allerdings dürfte "verschwitzt” haben, dass einige Kindergärten über Mittag geschlossen haben und viele andere nicht lange genug geöffnet haben, damit die Mütter – oder Väter - einem Beruf nachgehen können. Darüber hinaus ist es ein unbestrittenes Faktum, dass einerseits für Kleinkinder viel zu wenige Betreuungsplätze vorhanden sind und andererseits die finanzielle Unterstützung für die bestehenden durch die öffentliche Hand mehr als stiefmütterlich ist”, kritisiert die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka.****

"Der noch viel zu steinige gemeinsame Weg von Beruf und Familie
muss zu Gunsten der Kleinsten unserer Gesellschaft geebnet werden. Daher fordern die Sozialdemokraten Ausbau von bedarfsgerechten, ganztägig geöffneten und kostengünstigen Kinderbetreuungsplätzen und die finanzielle Gleichstellung Kleinkinderbetreuungseinrichtungen mit den Kindergärten durch die öffentliche Hand. Weiters wäre eine bundeseinheitliche Ausbildung für Tagesmütter bzw. –väter und ihre verpflichtende Anstellung bei Trägervereinen ab einer Betreuung von zwei Kindern erforderlich, damit die Tagesmütter/väter sozial- und pensionsrechtlich abgesichert werden können. Somit entbehrt es jeder Grundlage, dass das Kinderbetreuungsangebot – laut Bartenstein - "groß genug sei”. Für uns Sozialdemokraten ist es selbstverständlich, dass ein jedes Kind ein Anrecht auf einen qualitativ hochwertigen Betreuungsplatz hat”, bekräftigt die SPNÖ-Familiensprecherin abschließend. (Schluss) sa/fa

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