Schrefel: Kosten der Wegeerhaltung belasten die Bauern

Niederösterreich, 26.9.1999 (NÖI) "Der zeitgemäße Ausbau der Güterwege für die Erschließung bäuerlicher Anwesen stellt für diese eine Existenzfrage dar. 70 % der Bauern des Ötscherlandes sind aufgrund ihrer Einkommenssituation gezwungen, einer außerlandwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen", erklärt der NöVP-Nationalratskandidat und Bezirksbauernratsobmann des Bezirkes Gaming, Josef Schrefel, den Inhalt und vor allem den
Anlaß für eine Resolution der Obmännerkonferenz des Bauernbundes der Bezirke Gaming und Scheibbs.****

"Diese Resolution ist eine Reaktion auf den verschärften politischen Druck der SPÖ, die im Ministerrat den Grünen Bericht blockiert hat und zusätzliche Kofinanzierungsmittel für die ländliche Entwicklung verweigert", so Schrefel.

In der Resolution fordert die Bauernbund-Obmännerkonferenz der Bezirke Gaming und Scheibbs, daß die öffentliche Hand die Kosten für die Erhaltung des Wegenetzes übernimmt. Es sei schließlich für jeden anderen Staatsbürger selbstverständlich, daß er nach Bezahlung der Aufschließungsabgabe mit keinen weiteren Kosten belastet wird.

"Allen Bauern muß klar sein, daß nur die ÖVP und der Bauernbund für ihre Interessen eintritt. Notwendige zusätzliche Mittel werden wir nur durchsetzen können, wenn Minister Molterer und die ÖVP gestärkt nach den Wahlen am 3. Oktober verhandeln können", schloß Schrefel.

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