Turbulenzen in Kärntner SPÖ um Spitzenkandidaten.

Seifried fordert Leikam zum Rücktritt auf / Manzenreiter wirft FPÖ Spitzelmethoden vor

Wien (OTS) - Eine Woche vor der Wahl gerät der Spitzenkandidat
der Kärntner SPÖ, Anton Leikam, nun auch innerparteilich unter Druck. Für Gerhard Seifried, SP-Bürgermeister von Wolfsberg, ist Leikam nach Auffliegen des 2. "Stechkarten-Falls" nicht länger tragbar. In einem Interview mit dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT meint Seifried: "Die Optik ist fatal. Ich habe schon nach der verlorenen Wahl am 7. März den Rücktritt der alten Garde um Haller und Leikam gefordert, damit die SPÖ in Kärnten wieder eine Chance in der Bevölkerung bekommt. Das gilt jetzt um so mehr." Der Grund für Seifrieds Rücktrittsaufforderung: Leikam konnte vergangene Woche nachgewiesen werden, daß er in seiner Funktion als Landesbediensteter im August dieses Jahres die Stechuhr betätigte ohne im Dienst anwesend gewesen zu sein. Sein SP-Kollege Dietfried Haller war wegen eines ähnlichen Vergehens schon vergangene Woche zurückgetreten. SP-Chef Helmut Manzenreiter hingegen vermutet eine lang vorbereitete Intrige der FPÖ: "Wir haben schon seit längeren das massive Gefühl bespitzelt zu werden. Über jeden von uns gibt es ein Dossier."

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