Liberales Forum Wien fordert skaterfreundlichere Stadt

Pöschl: Wien soll sich auch nach dem Inline-Marathon um die Skater kümmern!

Wien (OTS) Heute fällt vor dem Wiener Rathaus der Startschuss zum 1. Vienna Inline Marathon. Die Stadt Wien will damit symbolisieren, dass sie sich auch international für SkaterInnen engagiert. Die Wiener Realität sieht anders aus. Zahlreiche Versäumnisse der Stadt lassen das Skaten vielfach zum Hindernislauf werden. "So sehr diese Aktion zu begrüßen ist, die Veranstaltung eines Inline Marathons ist noch kein Beweis dafür, dass man sich in Wien in Zukunft verstärkt für die Skater einsetzen wird, so wie wir das schon lange fordern", zeigte sich Hanno Pöschl, Verkehrssprecher der Wiener Liberalen, skeptisch.

Das Liberale Forum Wien präsentierte bereits 1997 einen umfassenden Maßnahmenkatalog, der die Situation für SkaterInnen entscheidend verbessern und ihre Rechte in der Straßenverkehrsordnung verankern sollte, um ein konfliktfreies Miteinander aller Verkehrsteilnehmer möglich zu machen.

Doch nur ein Teil der damals gestellten Forderungen wurde erfüllt. Die Straßenverkehrsordnung wurde im Juli 1998 novelliert und skaterfreundlich gestaltet. "Der Bund hat seine Aufgaben gemacht, nicht aber die Stadt Wien", kritisierte Pöschl. "Wir fordern von der Stadt Wien die Schaffung von Skate & Ride Einrichtungen, wie z.B. Schließfächer auf der Donauinsel. Weiters plädieren wir für die stärkere Beachtung von Mindestbreiten der Radwege, denn nur so können Konflikte zwischen RadfahrerInnen und SkaterInnen vermieden werden. Besonders wichtig wäre auch, endlich das Beförderungsverbot für InlineskaterInnen aus den Beförderungsbedingungen der Wiener Linien zu streichen", erläuterte Pöschl.

Vor allem dieses Beförderungsverbot ist nicht nachvollziehbar. Die Wiener U-Bahnen ermöglichen einen stufenlosen Einstieg und sind somit sehr "skaterfreundlich" gebaut, und auch die im Testbetrieb fahrende Niederflurstraßenbahn ULF gewährleisten SkaterInnen problemloses Ein- und Aussteigen. "Die Voraussetzungen für das Befördern von SkaterInnen sind vorhanden, die Wiener Linien legen sich jedoch bis jetzt quer", zeigte sich der liberale Gemeinderat enttäuscht. "Das ist vor allem deshalb schade, weil in Wien durch die Donauinsel grundsätzlich hervorragende Möglichkeiten für SkaterInnen bestehen", so Pöschl abschließend.

(Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 4000-81563

Liberales Forum - Landtagsklub Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LKW/OTS