Vorschau auf die neue Gewinnausgabe 10/99 - 2.Teil

Billiger telefonieren: Unterschiede bis zu 1,70 Schilling pro Minute

Wien (OTS) - 90 Groschen pro Minute für Telefonate innerhalb der Regionalzone gilt längst als Standard in Österreich. Doch der "Einheitstarif" hat seine Tücken, warnt das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Oktober-Ausgabe. Denn besonders am Abend und an Wochenenden zahlen Private bei diesen sogenannten "flat rates" drauf. Wer statt dessen je nach Tageszeit und angerufener Region einzeln die Vorwahlnummer des jeweiligen Bestbieters vorwählt - geht ganz einfach mit der Vorprogrammierung einzelner Tasten, z. B. K2 am Telefon -mit den einzelnen Vorwahlnummern ?, spart so bis zu 1,70 Schilling pro Minute. Überraschende Erkenntnis des GEWINN-Vergleichs: Wer 40 Minuten pro Monat an der Strippe hängt, ist beispielsweise mit einer Handywertkarte besser dran als mit dem Minimumtarif der Telekom! Statt 260 Schilling machen die Telefonkosten nur 200 Schilling aus. Bei 90 Minuten pro Monat (davon 40 Prozent werktags) sind die Wertkarten bereits im Schnitt um 120 Schilling teurer. Aber auch Firmen können sich mit dem Wechsel des Festnetzbetreibers viel Geld sparen. Bei Fleurop Österreich waren es bis zu 15.000 Schilling Ersparnis pro Monat, beim AMS Tirol sogar 35.000 Schilling. Die Trenkwalder Anlagenbau Engineering aus Schwadorf bei Schwechat reduziert mit einem privaten Netzbetreiber die monatlichen Telefonkosten sogar um 200.000 Schilling (entsprach einer Reduktion um die Hälfte)!

Wer ist der günstigste Internet-Anbieter im ganzen Land?

In der aktuellen Oktober-Ausgabe hat das Wirtschaftsmagazin GEWINN die Kosten eines Internet-Zugangs verglichen. Für vier User-Gruppen wurden die Kosten der verschiedenen Systeme - Kabelanschluß, monatliche Pauschale oder Minutenabrechnung ohne Grundgebühr -gegenübergestellt. Wer rund 50 Stunden pro Monat durchs world wide web surft (70 Prozent davon während der Hauptzeit zwischen 8 und 18 Uhr, 30 Prozent während der Nebenzeit), steigt mit 590 Schilling am günstigsten mit einem Telekabel-Anschluß aus. Für all jene, die keinen derartigen Internet-Zugang haben, ist UTA Internet for free mit 1.267 Schilling die günstigste Alternative. Mit 590 Schilling monatlicher Kosten hat Telekabel ebenfalls die Nase vor der UTA (697 Schilling), wenn jemand 30 Stunden (60 Prozent Hauptzeit, 40 Prozent Nebenzeit) herumsurft. Für Private das günstigste Internet-Angebot ist derzeit zweifelsohne die UTA. Drei Stunden Internet mit kurzen E-Mail-Abfragen (20 Prozent Haupt-, 80 Prozent Nebenzeit) kosten 133 Schilling! Und Studenten surfen (Haupt- und Nebenzeit jeweils zur Hälfte) zurzeit am günstigsten bei Telekabel (390 Schilling) bzw. UTA (739 Schilling).

Procter & Gamble: Mitarbeiterabbau und Produktoffensive

Die weltweite Umstrukturierung des US-Markenartiklers Procter & Gamble (37,2 Milliarden Dollar Umsatz in 140 Ländern mit Produkten wie Pampers, Ariel, Pringles, blend-a-med, Tempo, Clearasil etc.) hat jetzt auch erste Auswirkungen auf die Österreich-Tochter. Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Oktober-Ausgabe berichtet, gelangen durch die neue "Organisation 2005" neue Produkte schneller in die Regale der Supermärkte. Nach dem Textilerfrischer Fébrèze, einer neuen Pampers-Windel und dem Deo Secret bringt Procter im Oktober die Weltneuheiten Swiffer (ein Wegwerfstaubsauger), fettarme Pringles Dosenchips und Ariel Tabs nach Österreich. Anfang 2000 soll dann mit Dryel noch ein Ersatzprodukt für die chemische Textilreinigung folgen. Gleichzeitig werden durch Umorganisation weltweit bis 2001 rund 10.000 Procter & Gamble-Mitarbeiter abgebaut werden. Auch einige der heimischen 150 Mitarbeiter könnten betroffen sein. Christian von Stieglitz, Procter & Gamble-Geschäftsführer für Österreich und die Schweiz: "Unsere firmeninternen Dienste wie Personal, Informationstechnologie, pay roll werden in Brüssel, Newcastle und Prag zentralisiert. Die Auswirkungen auf das lokale Personal werden erst in zwei bis drei Jahren spürbar. Einige Mitarbeiter werden versetzt oder firmenintern ,reorientiert'."

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