Vorschau auf die neue Gewinnausgabe 10/99 - 1.Teil

Umsatzsteuer auf Goldmünzen ab 2000

Wien (OTS) - Ab 1. Jänner 2000 wird auch für goldene Sammlermünzen eine Umsatzsteuer fällig. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Oktober-Ausgabe. Wie bei Silbermünzen werden im neuen Jahrtausend zwischen zehn und 20 Prozent Umsatzsteuer aufgeschlagen. Die genaue Höhe der Umsatzsteuer wird durch die Differenz von Handelspreis und Goldpreis bestimmt. Von der neuen Steuer sind allerdings nur Sammlermünzen betroffen. Philharmoniker, Dukaten, Gulden und Krone bleiben weiter steuerfrei. Der ermäßigte Steuersatz von zehn Prozent gilt laut Gesetz, wenn die Bemessungsgrundlage für die Umsätze der Münzen mehr als 250 von 100 des unter Zugrundelegung des Feingewichts berechneten Metallwerts ohne Umsatzsteuer beträgt.

Börsenguru Heiko Thieme prognostiziert Dow-Jones von 14.000

"Im vierten Quartal wird der Dow-Jones noch auf 11.400 Punkte klettern, vielleicht sogar die 12.000-Punkte-Marke berühren", prophezeit der New Yorker Börsenguru Heiko Thieme in einem Interview in der Oktober-Ausgabe des GEWINN. Bis zum Jahr 2005 sieht Thieme den Dow-Jones "bei mindestens 14.000 Punkten". Die Asien-Krise sei ausgestanden, Lateinamerika oder Rußland wären zwar Schwachstellen, aber keine schweren Gefahrenzonen. Auch von der Zinsenseite drohe den Aktienmärkten keine Gefahr. Thieme: "Selbst die zweite Leitzinserhöhung innerhalb von acht Wochen schließt meiner Meinung nach ein weiteres Senkungspotential am langen Ende des Zinsspektrums nicht aus. Weder das Wirtschaftswachstum noch die Inflationsentwicklung werden die Notenbank zu einem weiteren Zinsschritt in diesem Jahrtausend zwingen."

Zwltl: Lafarge-Perlmooser verkauft Wien-Zentrale an BIG

Der französische Baukonzern Lafarge-Perlmooser hat, wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner Oktober-Ausgabe berichtet, seine Zentrale in der Wiener Operngasse um 64 Millionen Schilling an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) verkauft. Nach dem endgültigen Auszug von Lafarge-Perlmooser im Sommer 2000 soll das Bürohaus zu Beginn des Wintersemesters bereits an die benachbarte Technische Universität weitervermietet werden.

Fischler: "Konsumentenschutz nicht auf dem Altar des Freihandels opfern!"

Für die im November anberaumten "Millennium-Round" in Seattle legt sich EU-Komissar Dr. Franz Fischler in einem GEWINN-Exklusivinterview in der Oktober-Ausgabe auf eine harte Verhandlungshaltung fest. Die EU bekenne sich zu einer weiteren Liberalisierung bei Dienstleistungen oder im Agrarhandel, sei aber andererseits "nicht bereit, die europäischen Ansprüche, was Nachhaltigkeit, Kultur, Qualität, Tier- oder Konsumentenschutz betrifft, auf dem Altar des Freihandels zu opfern", so Fischler wörtlich. Der Agrarkommissar rechnet zwar mit einem Kompromiß, der mehr Freihandel bringen wird, betont aber gleichzeitig, daß dieser Kompromiß "sicher nicht um jeden Preis" zustandekommen muß. In Richtung Osterweiterung, meinte Fischler, daß es ohne Übergangsregelungen bei der Freizügigkeit des Personenverkehrs oder im Agrarbereich nicht gehen werde.

(Forts)

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