1999: 1,6 Millionen Tonnen Brotgetreideernte

Wien (OTS) - Die Brotgetreideernte 1999 wird laut Mitteilung
des Österreichischen Statistischen Zentralamtes trotz rückläufiger Anbaufläche (-2%) mit 1.641.000 Tonnen um etwa 4% höher ausfallen als 1998.

Die Vorschätzungen der ehrenamtlichen Berichterstatter des ÖSTAT werden dabei durch die Ergebnisse der Ertragsermittlung der Agrarmarkt Austria (AMA), die bereits für die wichtigsten Getreidesorten vorliegen, bestätigt.

Insbesondere führten hohe Weizenerträge zu dieser Steigerung der Erntemengen. Dabei erzielt Weichweizen den weitaus größten Anteil an der Brotgetreideernte. Mit 1.318.000 Tonnen konnte heuer ein Plus von 3% verzeichnet werden, obwohl die Anbaufläche um etwa 3% reduziert wurde.

Die Hartweizenernte lag mit 98.000 Tonnen sogar um 49% über dem Vorjahreswert. Bei Roggen war hingegen mit 218.000 Tonnen ein rückläufiges (-8%) aber qualitativ zufriedenstellendes Ernteergebnis zu verzeichnen. Dies ist zum Teil auf die Flächenreduktion von rund 6% zurückzuführen.

Eine Reduktion der Anbaufläche um etwa 12% führte auch bei Hafer (Erntemenge: 152.000 t) trotz guter Ertragswerte zu Ernteeinbußen von ca. 7%. Bei Gerste konnte auf einer Anbaufläche von insgesamt 244.000 Hektar (-8%) eine Ernte von 1.153.000 Tonnen (-5%) eingebracht werden. Die Anbaufläche für Wintergerste verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17% auf nunmehr 76.400 Hektar. Trotz guter Erträge (54 dt/ha) konnten nur 411.700 (-13%) Tonnen geerntet werden. Bei Sommergerste wurden aufgrund hoher Erträge (44 dt/ha) die Flächeneinbußen (-4%) ausgeglichen und das Vorjahresergebnis von 741.000 Tonnen erreicht. Die Qualität der Braugerste kann im allgemeinen als gut bezeichnet werden.

Rückfragen zu diesem Thema richten Sie bitte direkt an Michael Kriesel, Abteilung 'Land- und Forstwirtschaft' im ÖSTAT, unter der Tel.-Nr.: 711 28/7955 DW.

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