Pumberger: Pensionisten durch Einführung der Krankenscheingebühr härter belastet als alle anderen

Statt Krankenscheingebühr kam für die Pensionisten eine Beitragserhöhung

Wien, 1999-09-23 (fpd) - Gegen die Krankenscheingebühr im allgemeinen und die Pensionistenbelastungen im besonderen sprach sich heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger aus. ****

"Im Zuge der Sparpakete wurde eine "Krankenscheinsteuer" eingeführt. Während sich diese bei den meisten Patienten in Form der Krankenscheingebühr von 50 Schilling zeigte, traf sie die Pensionisten ungleich härter. Diese bekamen nämlich anstatt der Krankenscheingebühr als einzige eine Beitragserhöhung von 0,25 Prozent aufgebürdet", kritisierte Pumberger. "Die Auswirkungen dieser Beitragserhöhung machen pro Quartal etwa 70 bis 100 Schilling aus und schlagen sich somit bei den Pensionisten bis zum Doppelten zu Buche. Auch andere Belastungen wie die Erhöhung der Rezeptgebühr treffen unsere alten Mitmenschen besonders hart Unbestrittener maßen sind es die Pensionisten, die vermehrt Medikamente einnehmen müssen und so mehrfach zur Kasse gebeten werden".

"Wenn sich nun sozialistische Gesundheitspolitik scheinheilig gegen Erhöhung der Beiträge und gegen Selbstbehalte aussprechen so stellt sich dem aufmerksamen Beobachter ganz klar die Frage, wem haben unsere Pensionisten die Beitragserhöhung von 0,25 Prozent und höhere Rezeptgebühren zu verdanken?", schloß Pumberger. (Schluß)

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