Haupt: Hepatitis C Prozesse - Beispiele für die tatsächliche Lage der Nation

Wien, 1999-09-23 (fpd) - "Der nächste Hepatitis C Prozeß, der morgen in Linz beginnt ist beispielgebend für die tatsächlich Rechtslage geschädigter Patienten und zeigt wie säumig die Bundesregierung ihre Gesundheitspolitik tatsächlich betrieben hat", erklärte heute der freiheitlichen Sozialsprecher Mag. Herbert Haupt. ****

"Einerseits sind Blut und Blutprodukte seit Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung, andererseits werden Patienten im Schadensfall vollkommen allein gelassen", kritisierte Haupt.

"Das von der Bundesregierung verschuldete Patientenrechtssystem ist ein Zwei-Klassen-System". "Nur ein elitärer Personenkreis, welcher über ausreichende finanzielle Mittel und über eine qualitativ hochwertige Rechtsberatung verfügt, hat in Österreich die Möglichkeit, nach jahrelangen Prozessen einen - im Vergleich zur tatsächlichen Schadenshöhe und anderen EU-Ländern gegenüber -geringen Betrag zu erstreiten", kritisierte Haupt weiter.

"Der von den freiheitlichen Gesundheitspolitikern seit Jahren geforderte verschuldensunabhängigen Fonds - zur raschen und unbürokratischen Hilfe kunstfehlergeschädigter Patienten - hätte hier bereits für die Patienten und deren Angehörige unbürokratische Hilfe leisten können", schloß Haupt.
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