Povysil : Köcks Gesundheitskonzept ist kein politischer Handlungskatalog

Liberales Konzept bleibt theoretisch auch in Bezug auf Umsetzbarkeit

Wien, 1998-09-23 (fpd). "Bei der Publikumspräsentation des Gesunheitskonzeptes entlarvte sich Köck selbst als Theoretiker" bemerkte die freiheitliche Gesundheitspolitikerin BPO Stv. Prim. Dr. Brigitte Povysil. ****

"Nach einer schön gestalten Präsentation des Gesundheitskonzeptes des LIF erklärte Köck selbst "es ist kein politischer Handlungskatalog". Auch auf die Fragen aus der Fachrunde und aus dem Publikum konnte Prof. Köck keine wahren konkreten Lösungsansätze zu den allgemein bekannten Problemen im Gesundheitswesen darlegen. Theoretisieren und abschreiben ist nicht alles" sagte Povysil

"Bei Durchsicht des Programmes entpuppten sich viele Punkte als langjährige Forderungen der Freiheitlichen, welche bereits im Nationalrat und in den Landtagen zu Anfragen und im weiteren zu Anträgen geführt haben, die aber mehrheitlich von SPÖVP und auch vom LIF abgelehnt wurden", so Povysil .
"Als stellvertretende Beispiele des Plagiats möchte ich nur , Patientenrechte, Gruppenpraxen, Restrukturierung der Spitäler, Palliativabteilungen, Geriatrie, Stärkung des niedergelassenen Bereiches, Clinical Pathways, Krankenanstaltenarbeitszeitgesetz (KA-AZG), Schulärzte, Drogen und Aids anführen "

"Dies zeigt klar wie sehr Köck der Problemlösung in concretu nicht gewachsen ist: viel Lärm, viel Luft. Theorie ist eben anders als die politische Umsetzung. Eigentlich schade, anfangs hätte ich Köck für einen kompetenten Mitbewerber gehalten", schloß Povysil. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 401 10 / 5620

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 4 0110 / 5620Freiheitliches Pressereferat

OTS ORIGINALTEXT SERVICE UNTER AUSSCHLIESSLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC