Forstbesitzer weisen Prinzhorn-Unwahrheiten zurück

Lediglich 1,2 % aller Umsätze im Großforst sind Förderungen

Wien (OTS) - Prinzhorn attackiert in der Fernsehkonfrontation mit Wolfgang Schüssel Österreichs Großforste. Fakten aus dem parlamentarisch geprüften Forstbericht beweisen die gerechte und sinnvolle Aufteilung der Fördergelder.

Aus dem jährlich erscheinenden Forstbericht geht eindeutig hervor, daß Betriebe über 500 ha lediglich 1,2 % aller Umsätze in der Holzproduktion aus öffentlichen Mitteln beziehen. Gefördert werden ausschließlich Maßnahmen, die im Prinzip öffentliches Interesse haben und aus dem Forstertrag nicht finanzierbar sind. Diese Fördergelder sind somit nicht einkommenswirksam, sondern decken lediglich - und das nur teilweise - die Kosten für notwendige Maßnahmen ab (Verbesserung der Waldstruktur, Aufschließungskosten, Aufforstung u.ä.)

Mit diesen genauestens kontrollierten Mitteln soll also u.a. gewährleistet werden, daß der Wald in seiner Wohlfahrts- und Erholungsfunktion für die Bevölkerung optimal erhalten wird.

Darüber hinaus gilt es zu berücksichtigen, daß ein wesentlicher Teil dieser kritisierten Gelder Auszahlungen aus dem Katastrophenfonds (etwa bei Hochwasserschäden) sind.

Auch der Vorwurf, daß "die Förderpolitik nur den Großen zugute kommt", ist leicht zu entkräften: Gefördert werden prinzipiell nur 20 ha pro Betrieb und Jahr. Daß kleinere Betriebe in Relation mehr an Förderung beziehen als Großbetriebe, liegt dabei auf der Hand.

Als Brancheninsider weiß Prinzhorn sehr genau, daß die großen Forstbetriebe nur geringere Teile des Fördertopfes erhalten. Gleichzeitig sind gerade diese Forste dringend benötigte und verläßliche Partner und Zulieferer der Industrie. Die bewußte Besudelung dieser Partner durch billige Wahlkampfschreierei kann nicht toleriert werden.

Der Vorwurf "die großen Forstbetriebe bekommen so viel Geld, daß sie eigentlich gar nicht mehr arbeiten müssen" ist nicht zuletzt auch ein massiver Affront gegen die vielen in diesem Bereich tätigen Menschen.

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