Aktion Apfel und Zitrone: Kinder als Verkehrserzieher

2.500 NÖ Volksschüler beteiligen sich an der Aktion

St.Pölten (NLK) - Wenn Autofahrer in den nächsten Monaten von der Exekutive angehalten werden und von einem Kind einen Apfel überreicht bekommen, dürfen sie sich freuen. Denn sie waren mit angepaßter Geschwindigkeit unterwegs und zeigen so ihr Verantwortungsgefühl im Verkehr. Wer allerdings eine Zitrone bekommt, soll sich diese "Ermahnung" der Kinder zu Herzen nehmen, denn sie gefährden durch zu schnelles Fahren sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer. Diese Aktion des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Zusammenarbeit mit der Exekutive und der Lehrerschaft will möglichst viele Autofahrer erreichen. In Niederösterreich werden in den nächsten Monaten über 2.500 Volksschüler an der Aktion teilnehmen.

Die Aktion im Detail: Exekutivbeamte messen mit Radar- oder Lasergeräten die Geschwindigkeit aller vorbeifahrenden Kraftfahrzeuge. Die Meßergebnisse werden dann per Funk an Beamte weitergegeben, die schließlich die Kraftfahrer anhalten. Schülerinnen und Schüler überreichen unter Aufsicht ihrer Lehrer den Kraftfahrern, die vorschriftsmäßig unterwegs sind, einen Apfel als "Dankeschön". Wer das Tempolimit von 50 Stundenkilometern überschreitet, erhält eine Zitrone und wird von den Kindern gebeten, langsamer zu fahren. Wer das Geschwindigkeitslimit zu stark überschreitet, wird von der Exekutive verwarnt oder bestraft.

Rund 50 Prozent der Pkw-Lenker überschreiten in Niederösterreich im Ortsgebiet das Tempolimit von 50 Stundenkilometern. Das war eine der Hauptursachen für rund 3.400 Unfälle mit Personenschaden im Ortsgebiet im Jahr 1998.

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