Wimmer-Puchinger: Mifegyne erhöht medizinische Sicherheit

Wien, (OTS) "Mifegyne erhöht die medizinische Sicherheit beim Schwangerschaftsabbruch", erklärte Wiens Frauengesundheitsbeauftragte und Leiterin des Ludwig Boltzmann-Institutes für Gesundheitspsychologie der Frau, Univ.Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger am Donnerstag, anlässlich der österreichweiten Zulassung von Mifegyne. "Mit der Zulassung von Mifegyne steht den österreichischen Frauen jetzt eine weitere medizinische Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs zur Verfügung. Die österreichweite Zulassung gewährleistet eine standardisierte qualitätsgesicherte Vorgangsweise im Sinne der betroffenen Frauen, für die ja ein Schwangerschaftsabbruch, in welcher Form auch immer, eine ernste und wohl überlegte Entscheidung in einer Notsituation ist", betonte Wimmer-Puchinger.

Sie sei überzeugt, so die Wissenschaftlerin, dass die Anwendung von Mifegyne nicht wie oft behauptet zu einer
"Inflation" von Schwangerschaftsabbrüchen führen werde. Vielmehr gehe es darum, Frauen in einer Konfliktsituation eine weitere sichere und betreute Alternative bieten zu können.

Medizinisch sei Mifegyne bereits sehr gut erforscht und erprobt, vermehrtes Augenmerk müsse aber auch auf die psycho-soziale Komponente gelegt werden, wie das bereits bei einer internationalen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung in der vergangen Woche geschehen sei.

Abschliessend betonte Wimmer-Puchinger die Notwendigkeit, den Frauen nicht nur in Wien und einzelnen anderen Bundesländern, sondern in ganz Österreich Schwangerschaftsabbrüche auf hohem medizinischen und psycho-sozialen Niveau anzubieten. Damit würde auch den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO entsprochen. (Schluss) nk/

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