Kreisverkehre in Herzogenburg bewähren sich bestens

Auch der Verkehrsfluß wurde verbessert

St.Pölten (NLK) - Für die Verkehrsicherheit in und um Herzogenburg sind sie heute nicht mehr wegzudenken - die beiden Kreisverkehre in Herzogenburg Nord und Süd, die in den letzten beiden Jahren gebaut wurden. Unfallzahlen unterstreichen dies, denn seit ihrer Verkehrswirksamkeit konnte die Zahl der Personenschäden an den beiden Kreuzungen überhaupt verhindert werden, und auch Blechschäden konnten wesentlich reduziert werden.

Mehr Verkehrssicherheit und die Verbesserung des Verkehrsflusses waren die Zielsetzungen. Nach Überprüfung der Verkehrssituation durch den NÖ Straßendienst zeigte sich, daß zwei Kreisel die wirksamste technische Lösung für die Kreuzungsumgestaltung mit integriertem Rad-und Gehweg sind. Seither gibt es an diesen neuralgischen Kreuzungen praktisch keine Unfälle, abgesehen von kleineren Blechschäden.

Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bestes Beispiel dafür, daß wir in Niederösterreich auf dem richtigen Weg sind, die Straßen sicherer zu machen.

Bereits im Jahr 1997 wurde von der Straßenmeisterei Herzogenburg an der Kreuzung LH 100/LH 111/LH 113 und Zufahrtsstraße zum Stift Herzogenburg ein ellipsenförmiger fünfstrahliger Kreisel mit einem Außendurchmesser von 34 bis 38 Metern errichtet, dessen Innengestaltung von der Gemeinde nun auch abgeschlossen wurde. Wie die Praxis zeigt, ermöglicht eine Fahrbahnbreite von 7,5 Metern einen zügigen, aber gleichzeitig auch äußerst sicheren Verkehrsablauf. Durch die Integrierung des Radweges in den Kreisverkehr können nun auch die Radfahrer und vor allem die Schulkinder den Kreuzungsbereich gefahrenfrei passieren.

Unter Aufrechterhaltung des Verkehrs wurden 1998 die Arbeiten für den zweiten Kreisverkehr (vierstrahlig) an der sogenannten Schania Kreuzung durchgeführt. Durch die schlechte Einsicht in den Kreuzungsbereich an der LH 113/L 5068 und der Gemeindestraße (Rossegger Ring) wurde die Vorrangregel öfters mißachtet und es kam zu Unfällen.

Auch dieser Kreisel wurde nach den örtlichen Gegebenheiten konzipiert und den Verkehrsmengen, dem Verkehrsablauf und der Zusammensetzung der Verkehrsteilnehmer angepaßt. Auch hier wurde die Innengestaltung nun durch die Stadtgemeinde Herzogenburg abgeschlossen.

Die Vorteile des Kreisels sprechen jedenfalls für sich:
Verkehrsberuhigung durch geringe Fahrgeschwindigkeit
Vermeiden von Konfliktpunkten (der Einfahrende muß nur nach links schauen)
Erhöhung der Leistungsfähigkeit (keine periodischen Wartezeiten wie bei Ampeln)
Reduktion der Umweltbelastung durch niedrigere Geschwindigkeit (weniger Beschleunigungs- und Bremsmanöver, geringerer Spritverbrauch, weniger Aggressivität)
vernünftiger Flächenbedarf im Gegensatz zu mehrstrahligen Ampelanlagen
übersichtlicher durch vereinfachte Wegweisung
Möglichkeiten der Platzgestaltung und Betonung von Ortseingängen

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