ARBÖ: Wenn waghalsiges Wild die Fahrbahn kreuzt

Wien (ARBÖ) - Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die meisten Wildunfälle passieren. Fasane, Rehe oder Hasen verirren sich oft auf die Fahrbahn. "Richtiges Reagieren auf Wild ist daher in
dieser Jahreszeit besonders wichtig", warnen die Verkehrsexperten des ARBÖ und geben Tips.

So reagieren Sie bei Wildwechsel richtig:

  • Bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist ein Wildwechsel sehr wahrscheinlich, deshalb besonders vorausschauend fahren.
  • Vor allen auf wenig befahrenen Nebenstraßen vorsichtig fahren.
  • Wenn Rehwild die Straße quert, Abblendlicht einschalten und mehrmals kurz die Hupe zu betätigen. Keine Dauerhupe. Vermeiden Sie unbedingt, das Fernlicht einzusetzen. Das Wild wird dadurch irritiert und unterbricht dann mitten auf der Fahrbahn seine Flucht.
  • Das Fahrzeug nicht verreißen. Nicht versuchen, waghalsige Haken zu schlagen.

Sollte es doch zu einem Zusammenstoß mit einem Tier kommen, so verständigen Sie unbedingt Polizei oder Gendarmerie. Der Versuch, einen solchen Vorfall "totzuschweigen", wird von den Behörden mit Geldstrafen bis zu ATS 30.000,- / EUR 2.180,19 bestraft. Das Mitnehmen von toten Tieren unbedingt unterlassen, Sie machen sich des Diebstahles schuldig.

Vor "mutigen Rehen" kann Sie leider niemand schützen, wohl aber vor den finanziellen Folgen. Durch Abschluß eines ARBÖ-Europa-Sicherheits-Passes, vergüten wir Ihnen durch Wild verursachte Schäden an Ihrem Fahrzeug bis zu ATS 8.000,- / EUR 581,38.
Genauere Informationen erhalten Sie rund um die Uhr unter der Telefonnummer 01/89 12 17.

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