Blei-Ersatz auf Tankstellen ab Oktober '99 im Fläschchen

Individuelle Zugabe des Blei-Ersatzstoffes ermöglicht allen Nicht-KAT-Pkws oktanrichtiges Tanken

PWK - Die durch den Fachverband der Erdölindustrie vertretenen Firmen (AGIP, ARAL, AVANTI, BP, ESSO, OMV und SHELL) werden ab November 1999 Super plus ohne Blei-Ersatz-Additive anbieten. Besitzern älterer Fahrzeuge ohne Abgas-Katalysator, die Blei-Ersatz benötigen, wird die Umstellung auf die notwendige individuelle Zugabe so einfach wie möglich gemacht. Die Mitgliedsfirmen des Fachverbandes werden bereits ab Anfang Oktober Blei-Ersatz im Fläschchen zusätzlich zur generellen Additivierung von Super Plus (ROZ 98) anbieten. ****

Für spezielle Anfragen und zur Klärung von Zweifelsfällen stehen ab Anfang Oktober zwei Info-Hotlines zur Verfügung. Diese Hotlines werden von den Mitgliedsfirmen des Fachverbandes Erdöl gemeinsam mit dem ÖAMTC bzw. ARBÖ eingerichtet und sind unter (01) 711 99 DW 1309 (ÖAMTC) bzw. (01) 89 12 17 (ARBÖ) zu erreichen.

Was ändert sich für Besitzer älterer Fahrzeuge ohne KAT ab November 1999?

- Blei-Ersatz wurde bisher mit der Benzinsorte Super Plus automatisch "mitgetankt".

- Von dieser Änderung sind nur Fahrzeuge betroffen, die keinen Abgas-Katalysator haben. Diese sind immer daran zu erkennen, dass sie mit "großen" Tank-Einfüllstutzen ausgestattet sind.

- Informationsmaterial an den Tankstellen der Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der Erdölindustrie wird ab Anfang Oktober Auskunft darüber geben, welche der gebräuchlichsten Marken und Typen Blei-Ersatz benötigen. Die Anzahl der Fahrzeuge, die Blei-Ersatz benötigen, wird auf nur mehr 3,7 Prozent der in Österreich zugelassenen Pkws und Kombis geschätzt.

- Wird Blei-Ersatz benötigt, kann der Kunde diesen mit dem Fläschchen problemlos selber in den Tank dosieren (Anleitung auf jeder Flasche).

- Wird Blei-Ersatz nicht benötigt, kann der Kunde ohne Sorgen das bleifreie Benzin tanken, das dem Oktanzahlbedarf laut Betriebsanleitung entspricht.

- Der Oktanzahlbedarf, der die benötigte Kraftstoffsorte bestimmt, ergibt sich aus der Konstruktion des Motors. Die benötigte Oktanzahl ist oft auf einem Kleber an der Innenseite des Tankdeckels angegeben. Auf jeden Fall ist die benötigte Benzinsorte in der Betriebsanleitung zu finden. Markenwerkstätten oder der Importeur der jeweiligen Automarke können ebenfalls weiterhelfen. Tankstellen können nur unverbindliche Informationen zum Oktanzahlbedarf geben.

Besitzer älterer Fahrzeuge können durch die individuelle Zugabe von Blei-Ersatz ab Oktober sogar Geld sparen, wenn sie "oktanrichtig" tanken. So benötigen zB die meisten "Käfer" nur Normalbenzin.

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