Auer: Wirtschaftskammer negiert Bedürfnisse der Handelsangestellen

Sonntagsarbeit gegen Interessen der Klein- und MIttelbetriebe

St. Pölten (SPI) – "Wenn sich 80% (!) aller Handelsangestellten gegen die Sonntagsarbeit aussprechen und andere schwerwiegende Vorwürfe gegen ihre Arbeitgeber – beispielsweise unbezahlte Überstunden - vorbringen, dann kann das doch keinesfalls nur ein ‚unrepräsentatives Sample‘ – wie das WK-Präsident Reinbacher formuliert – sein, sondern es ist vielmehr ein ernstzunehmender Aufschrei der unselbständig Beschäftigten im Handel. Doch offenbar negiert die Wirtschaftslobby in ihrer Selbstherrlichkeit sogar die Bedürfnisse und Probleme ihrer Arbeiter und Angestellten”, nimmt die SPNÖ-Frauenvorsitzende und Sozialsprecherin Abg. Helene Auer
zu Aussagen der Wirtschaftskammer Niederösterreich Stellung.****

Offensichtlich fällt es der ÖVP und ihren Funktionären immer schwerer, ihr Trugbild als "Arbeitnehmerpartei” aufrechtzuerhalten, da sie keinerlei Bezug zu kleinen Arbeitern
und Angestellten mehr hat. "Mit ihrem Eintreten für die Sonntagsarbeit leistet die ÖVP auch den Klein- und Mittelbetrieben im Handel einen schlechten Dienst. Es gibt nämlich viele Unternehmer und Selbständige, die es sich gar nicht leisten können, sonntags aufzusperren. Statt aber mit allen gemeinsam an einem Strang zu ziehen, lässt sich die ÖVP von in ihrem Fahrwasser dümpelnden Großunternehmern unter Druck setzen, wodurch auch noch Arbeitsplätze gefährdet werden”, ist Abg. Auer empört.

"Das sozialdemokratische Hauptaugenmerk liegt auf den Bedürfnissen der unselbständig Erwerbstätigen und der Klein- und Mittelbetriebe. Wir werden den Aufschrei der Tausenden Handelsangestellten nicht ungehört verhallen lassen. Wir haben mit der Schönfärberei eines Ing. Reinbachers über "unrepräsentative Samples” nichts am Hut - die aktuelle Studie der AK und des ÖGB zur Situation der Handelsangestellten ist für uns eine Bestärkung in unseren Bemühungen, den Menschen darzulegen, was sie bei einer "konservativen Wende” erwartet. Diese konservative Wende, von ÖVP, FPÖ und Wirtschaft betrieben, muss verhindert werden”, so Auer abschließend.
(Schluss) fa/sk

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