Aktuelles von der österreichischen Datenbank über Lebensmittelunverträglichkeiten Thema des Monats September 1999

Wien (OTS) - Für Personen, die auf bestimmte Lebensmittelinhaltsstoffe mit einer allergischen oder einer Unverträglichkeitsreaktion reagieren, wird es bei dem komplexen Lebensmittelangebot unserer Zeit immer schwieriger, für sie geeignete Nahrungsmittel auszuwählen und gefahrlos zu konsumieren. Daher ist es wichtig, dass diese Personen die für sie notwendigen Informationen über Lebensmittel erhalten, ohne dass sie immer die auf der Verpackung angegebenen Zutaten auf mögliche problematische Bestandteile hin überprüfen müssen. Ausserdem kann es sein, dass die Informationen auf der Verpackung, die zwar den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, nicht ausreichen, um potentiell allergene oder unverträgliche Stoffe zu identifizieren. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Informationen über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln zu sammeln und für den betroffenen Personenkreis zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund wurde in Österreich im Rahmen eines europäischen Projektes eine Datenbank mit Lebensmitteln, die bestimmte allergene oder unverträgliche Stoffe nicht enthalten, erstellt.

Die Datenbank, die im Jahr 1996 im Zuge eines europäischen Projektes (european food intolerance databanks) in Österreich erstmals vorgestellt wurde, richtet sich an alle Angehörigen der Heilberufe (Ärzte, Diätassistentinnen, Ernährungswissenschafter, Apotheker, etc.), die mit der Beratung von überempfindlichen Personen beschäftigt sind.

Als Ergebnis der Datensammlung wurden bisher neun sogenannte "frei von"-Broschüren gedruckt, in denen Produkte aufgelistet sind, die eine bestimmte Zutat bzw. einen Zusatzstoff nicht enthalten. Diese Broschüren gibt es für: Azofarbstoffe, Benzoate, Ei, Gluten, Kuhmilcheiweiß, Lactose, Schwefeldioxid, Soja, Weizen. Als Ergänzung zur gedruckten Version werden die Daten nun auch CD-ROM angeboten. Damit wird es der beratenden Person erleichtert, auch Kombinationen von potentiell allergenen bzw. unverträglichen Stoffen abzufragen (z.B. Kuhmilcheiweiß mit Gluten). Weiters kann die Ausgabe auch auf gewisse Nahrungsmittelkategorien beschränkt werden (z.B. Babynahrung).

Wichtig: Die Broschüren bzw. die CD-ROM werden für einen geringen Druck- und Versandkostenbeitrag ausschließlich an Angehörige der Heilberufe abgegeben.

Bestellungen bei der: Österreichischen Gesellschaft für Ernährung, Zaunergasse 1-3, 1030 Wien Tel.: 714 71 93 od. 712 21 21 - 42, Fax 0316/873-6970 z.H. Mag. Rait oder per e-mail f458rait@mbox.tu-graz.ac.at

Nähere Auskünfte über das Projekt erhalten Journalisten unter obiger Adresse. Weitere Informationen finden sie im Internet unter:
http://www.cis.tu-graz.ac.at/ilct/efid/.

Am 27. September 1999 wird das Projekt im Rahmen der Vortragsveranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung zum Thema "Nahrungsmittelallergien und Intoleranzen" näher vorgestellt. Adresse: HS 7, Pharmaziezentrum UZA II, Althanstr. 14, 1090 Wien; Zeit: 9.00 - 17.30 Uhr

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