Experte Rürup enttarnt SPÖ-Pensionslüge! Bruckmann : Schrittweise Anhebung des Pensionsantrittsalters statt Pensionskürzungen oder Beitragserhöhungen

Wien (OTS) - Es ist eine Tatsache, daß die Zahl der über 60-jährigen Österreicher in den nächsten Jahren weiterhin stark zunehmen wird, erklärte heute der Nationalratskandidat der Senioren, Univ. Prof Dr. Gerhart Bruckmann, in einer Bundesvorstandssitzung des Österreichischen Seniorenbundes in St. Pölten. "Zur langfristigen Sicherung der Pensionen trete ich daher dafür ein, durch geeignete Maßnahmen das durchschnittliche Pensionsantrittsalter so bald wie möglich, dafür aber nur schrittweise und behutsam zu erhöhen, z.B. durch stärkere Entlastung der Lohnnebenkosten für ältere Arbeitnehmer. Nur durch solche konstruktive Maßnahmen wird es möglich sein, auch für die heute noch Jungen anständige Pensionen auch über das ominöse Jahr 2030 hinaus zu garantieren".

Unzählige Pensionisten hätten sich, so Seniorenbund-Bundesobmann Stefan Knafl, bereits bei den Landesorganisationen empört und erbittert über eine neuerliche Pensionslüge der SPÖ beschwert: "So wie vor den letzten Wahlen durch Vranitzky werden sie diesmal von SPÖ-Pensionistenchef Blecha in einem Brief an alle Senioren in Österreich mit der Behauptung getäuscht, die Pensionen seien "auf Jahrzehnte" gesichert. Ähnliches wird jetzt sogar auf Plakaten mit SPÖ-Chef Klima behauptet. Gleichzeitig erklärte aber der Pensionsexperte der SPÖ-Sozialministerin Hostasch, Rürup, in einem öffentlichen Vortrag bei einer Tagung in St. Wolfgang, daß eine "Kürzung der Pensionen unausweichlich sei", so Knafl.

Für den Österreichischen Seniorenbund und für die ÖVP komme weder eine Pensionskürzung, noch eine Beitragserhöhung der Erwerbstätigen in Frage, betonte Knafl. Es sei verantwortungslos von der SPÖ, Österreichs Pensionisten wieder einmal durch offensichtliche Täuschungmanöver in falsche Sicherheit zu wiegen und andererseits Pensionskürzungen anzudrohen.

Die Unehrlichkeit der SPÖ unterstreiche auch neuerlich die Notwendigkeit, daß die Senioren mit Dr. Gerhart Bruckrnann endlich wenigstens einen einzigen echten Pensionistenvertreter in den Nationalrat bekommen, schloß Knafl.

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