Vladyka: ÖVP bleibt in Sachen Kinderbetreuung und Familienpolitik uneinsichtig

Die Schaffung von zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen ist unumgänglich

St. Pölten (SPI) - "Die Positionierung der VP-NÖ in Fragen der Kinderbetreuung und Familienpolitik bleibt uneinsichtig und weltfremd. Nach wie vor werden die Forderungen der SPÖ nach Schaffung von Kleinkinderbetreuungseinrichtungen kategorisch abgelehnt. Außerdem vertritt die VP die Meinung, dass genug Kinderbetreuungsplätze vorhanden sind. Dies entspricht nicht der Realität, denn erstens ist die vorher angesprochene Betreuung der Kleinkinder nicht abgedeckt und zweitens haben einige der bereits bestehenden Kinderbetreuungseinrichtungen über Mittag geschlossen bzw. nicht lange genug geöffnet, damit die Mütter - oder Väter -einem Beruf nachgehen könnten", reagiert die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka, auf die heutige Pressekonferenz von LHStv. Liese Prokop und LR Sobotka.****

Die Maßnahmen rund um eine umfassende und hoch qualitative Kinderbetreuung müssen so gestaltet werden, dass Beruf und Familie vereinbar sind. Daher fordern wir Sozialdemokraten den Ausbau von bedarfsgerechten, ganztätig geöffneten und kostengünstigen Kinderbetreuungsplätzen. Außerdem muss die öffentliche Hand Kleinkinderbetreuungseinrichtungen mit den Kindergärten finanziell gleichstellen. Zusätzlich ist auch die Stellung von Tagesmüttern bzw. -vätern zu verbessern, indem man ihnen eine bundeseinheitliche Ausbildung anbietet und ihnen ab einer Betreuung von zwei Kindern eine Anstellung bei Trägervereinen ermöglicht. Somit wären die Tagesmütter und -väter sozial- und pensionsrechtlich abgesichert. "Um eine bestmöglichen Betreuung unserer Kinder zu gewährleisten wird die SPÖ weiterhin für die Umsetzung von dringenden Verbesserungen kämpfen", betont die SPNÖ-Familien-sprecherin.

Weiters stellt die SPÖ fest, daß die Erhöhung von der NÖ Familienhilfe um 500 Schilling eindeutig als zu gering bezeichnet werden muß. Die NÖ-Familienhilfe wurde seit Jahren nicht mehr erhöht. Die NÖ Sozialdemokraten vertreten weiterhin die Meinung, daß die Förderung sofort auf 6.000 Schilling anzuheben ist. "Zwar ist es positiv zu vermerken, dass die ÖVP auf die bereits letztes Jahr gestartete Initiative der SPÖ reagiert - doch offensichtlich gibt es immer noch ideologische Barrieren, welche die ÖVP an einem großen Schritt für die Familien hindert. Von einer Familienhilfe von 6.000 Schilling würden besonders die Bäuerinnen, Studentinnen und kleinen Selbständigen profitieren. Mit ihrem Zaudern erweist die ÖVP den Familien in NÖ einen schlechten Dienst", so Vladyka abschließend. (Schluss) sa/fa

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