Pumberger: Kinderärzte haben doch recht!

"Das historisch schlechteste Ergebnis mit den heutigen Zahlen zu vergleichen, entspricht keiner aufrichtigen Familien- und Gesundheitspolitik"

Wien, 1999-09-22 (fpd) - "Familienminister Bartenstein lügt sich selber in den Sack, wenn er die Zahlen von 1998 mit jenen von 1999 vergleicht! Wahren Aufschluß gibt nur ein Vergleich der Anzahl an Mutter-Kind-Paß Untersuchungen von heute mit den Zahlen vor den Sparpaketen. Dieser Vergleich bestätigt den Rückgang von 20 Prozent und den berechtigten Aufschrei der Experten und Kinderärzte", kritisierte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher NAbg. Dr. Alois Pumberger. ****

Das historisch schlechteste Ergebnis mit den heutigen Zahlen zu vergleichen, entspreche keiner aufrichtigen Familien- und Gesundheitspolitik, so Pumberger weiter.

Kein gutes Haar ließ Pumberger auch an jenen Bonus, den Bartenstein abhängig von den MKP-Untersuchungen im 1.Lebensjahr ausbezahlt. "Was ist mit den nicht minder wichtigen Untersuchungen im 2.-4. Lebensjahr? So bestätigen führende Augenexperten, daß die fachärztliche Augenuntersuchung der Zweijährigen drohende lebenslange Sehfehler rechtzeitig erkennen und vor allem verhindern kann. Sie stellt oftmals die wichtigste Augenuntersuchung überhaupt dar!" erläuterte Pumberger.

"Wenn man beachtet, daß bereits 75 Prozent unserer Schuljugend orthopädische Schäden aufweisen, so zeigt sich wie wichtig die Früherkennung dieser Schäden bereits im Kleinkindesalter ist", meinte Pumberger.

"All diese Untersuchungen und noch viele mehr sind von Bartensteins "Einjahres-Bonus" nicht bedacht. Wir Freiheitlichen fordern daher -wiederholt - die sofortige Anhebung des Mutter-Kind-Paß-Bonus auf den alten Wert", schloß Pumberger. (Schluß)

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