Scheibner: "Fischer läßt Katze aus dem Sack - SPÖ will Demontage des Heeres

Klima-Vorstoß für Berufsheer entpuppt sich jetzt schon als billiger Wahlkampfgag

Wien, 1999-09-22 (fpd) - "Die SPÖ läßt in Sachen Installierung eines Berufsheeres in Österreich die Katze aus dem Sack. Der SPÖ geht es dabei lediglich um die Demontage des Bundesheeres", kritisierte heute der freiheitliche Klubobmann und Wehrsprecher Abg. Herbert Scheibner die Aussagen von Nationalratspräsidenten und stellvertretendem SPÖ-Vorsitzende Heinz Fischer. ****

Wirklich ernst nehmen habe man Klimas Ankündigung für ein Berufsheer ohnehin nicht können, aber schon vier Tage später entpuppe sich dieser Vorstoß des Kanzlers als billiger Wahlkampfgag. Die SPÖ habe immer schon die Sicherheitspolitik nur zum Zwecke der Wahlpropaganda mißbraucht, wie dies etwa auch der EU-Wahlkampf bewiesen habe. "Die SPÖ hat maßgeblich daran mitgewirkt, daß das Bundesheer personell, materiell, finanziell und infrastrukturell ausgehungert wurde", sagte Scheibner.

Die FPÖ fordert schon seit 1993 die Schaffung eines professionellen Freiwilligenheeres. Grundlage dafür sei aber die Einbindung Österreichs in einen europäischen Sicherheitsverbund, die die SPÖ aber dezitiert ablehne. "Anstatt sich in Wahlkampfgags zu proben, sollte sich Klima lieber ernsthaft mit den freiheitlichen Konzepten auseinandersetzen, dann wisse er, welche Voraussetzungen ein Freiwilligenheer mit einer starken Berufskomponente und einer ernstgenommenen Freiwilligenmiliz benötigt", schloß Scheibner. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC