Das Familienministerium stellt fest: Kritik der Ärzte haltlos - Wieder Ansteigen der Mutter-Kind-Paß Untersuchungen erkennbar

Mutter-Kind-Paß weiterhin wertvolles Instrument der Gesundheitsvorsorge für Mutter und Kind

Wien (OTS) - Die gestern veröffentlichten Zahlen der Kinderärzte über die Inanspruchnahme der Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen sind nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil die Daten der Sozialversicherung zeigen sogar ein Ansteigen der Untersuchungsfrequenz vom 1. Quartal 1999 gegenüber dem 1. Quartal 1998, stellte das Familienministerium am Mittwoch fest. Österreich gehört weltweit zu den zehn Ländern mit der geringsten Säuglingssterblichkeit (4,8 Promille). Einer der wichtigsten Gründe dafür ist das gut funktionierende Mutter-Kind-Paß System, das mit seinen Vorsorgeuntersuchungen Mutter und Kind gleichermaßen schützt.

Um mit der im Zuge der Budgetkonsolidierung notwendig gewordenen Streichung der Geburtenbeihilfe den Anreiz für die Inanspruchnahme der wichtigen kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen des Mutter-Kind-Passes nicht gänzlich wegfallen zu lassen, wurde von Familienminister Dr. Martin Bartenstein der Mutter-Kind-Paß- Bonus eingeführt. Dieser Bonus wird einkommensabhängig ausbezahlt, wenn alle bis zum ersten Lebensjahr im Mutter-Kind-Paß für Mutter und Kind vorgesehenen Untersuchungen termingerecht durchgeführt wurden. Während dieses Zeitraumes sollte es dem behandelnden Arzt möglich sein, eine Vertrauensbasis zu den Eltern aufzubauen und sie von der Sinnhaftigkeit weiterer Vorsorgeuntersuchungen zu überzeugen.

Darüber hinaus erinnert das Familienministerium alle Eltern von Kleinkindern bis zu 4 Jahren durch persönliche Informationsbriefe an die fälligen Termine der nächsten Mutter-Kind-Paß Untersuchung. Jährlich werden 400.000 persönlich adressierte Briefe versandt.

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