Riess-Passer: Sozialistische Familienpolitik drängt Frauen aus dem Erwerbsleben

Freiheitlicher Kinderbetreuungsscheck ist Ausweg aus derzeitiger Situation

Wien, 1999-09-22 (fpd) - Heftige Kritik übte heute die geschäftsführende Bundesobfrau der Freiheitlichen und NR-Spitzenkandidatin für Tirol, Dr. Susanne Riess-Passer, an der Aussage von Ministerin Prammer, "Eltern wollen arbeiten gehen, auch wenn sie Kinder haben". Denn abgesehen davon, daß ohnehin nur Personen, die Kinder hätten, Eltern seien, sei dieser Wunsch nach Arbeit auf Grund von 140.000 fehlenden Kinderbetreuungsplätzen oft unerfüllbar. ****

Nicht das von den Freiheitlichen propagierte Modell des Kinderbetreuungsschecks dränge Frauen aus dem Erwerbsleben, sondern die verfehlte sozialistische Familien- und Beschäftigungspolitik, so Riess-Passer. Angesichts von 140.000 fehlenden Kinderbetreuungseinrichtungen, am Bedarf vorbeigehenden Öffnungszeiten von Kindergärten und starren Arbeitszeitregelungen könne man nicht länger zuwarten, sondern müsse schon jetzt Lösungen anbieten, so Riess-Passer.

Der von den Freiheitlichen geforderte Kinderbetreuungsscheck sei daher ein Ausweg aus der derzeitigen Situation: "Viele Frauen müssen auf Grund ihrer finanziellen Situation arbeiten gehen, obwohl sie die Betreuung ihres Kindes lieber selber übernehmen möchten, und viele Frauen wollen wieder ihrem Beruf nachgehen, können dies aber wegen fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen nicht tun." Der FPÖ-Kinderbetreuungsscheck schaffe hier einen Ausgleich, betonte Riess-Passer.

Welcher Nachteil Frauen durch die freie Wahlmöglichkeit zwischen Selbstbetreuung und Kinderbetreuungseinrichtung angeblich entstehe, kann Riess-Passer nicht nachvollziehen. "Die Angriffe der SPÖ-Ministerin dienen einzig und allein als Ablenkungsmanöver von der eigenen gescheiterten Familien- und Frauenpolitik", vermutete Riess-Passer daher. (Schluß)

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