Prinzhorn warnt vor weiteren groß-koalitionären Pensionskürzungen

Umstellung auf Drei-Säulen-Modell dringend notwendig

Wien, 1999-09-22 (fpd) - Der freiheitliche Spitzenkandidat DI Thomas Prinzhorn warnte heute erneut vor weiteren Pensionskürzungen im Falle einer Verlängerung der großen Koalition nach der Nationalratswahl. Eine Umstellung des derzeitigen Pensionssystems auf das freiheitliche Drei-Säulen-Modell sei daher dringend notwendig. ****

Die Regierung male in einem Akt von "5 vor 12"-Panik diffuse und krause Horrorszenarien an die Wand, sollten die Freiheitlichen an der nächsten Regierung beteiligt sein. Das Gegenteil sei jedoch der Fall. Nur weil es die Regierung verabsäumt habe, schon vor Jahren die Einführung eines 3-Säulen-Modells zu forcieren, stehe man nun am Rande der Belastbarkeit des derzeitigen Pensionssytems. Vom weltweit tätigen Beratungsunternehmen Towers Perrin bis hin zum anerkannten Pensionsexperten Rürup sei der Tenor dahingehend, daß man mit einem Rückzug der Leistungen auf bis zu 40 Prozent des letzten Monatsbezuges rechnen müsse. Rot und Schwarz versprächen permanent, daß die Pensionen heute gesichert seien. "Doch was ist morgen", fragte Prinzhorn besorgt.

Wenn man dem Pensions-Kollaps noch im letzten Moment entrinnen wolle, müsse man sich für eine Säule der gesetzlichen Mindestabsicherung, eine zweite Säule der betrieblichen Vorsorge und eine dritte Säule der individuellen Vorsorge aussprechen. "Wenn Rot und Schwarz auf ihren persönlichen politischen Untergang zusteuern, ist das eindeutig ihre Sache. Wir werden aber nicht tatenlos zusehen, wie die Pensionen der Österreicherinnen und Österreicher den taktischen Spielchen der Regierung zum Opfer fallen. Die Freiheitlichen sind der einzige Garant, daß der rot-schwarze Sozialabbau endlich ein Ende nimmt", erklärte Prinzhorn abschließend. (Schluß)

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