Maderthaner klagt Prinzhorn

FPÖ-Führer setzt Lügenpropaganda wider besseres Wissen fort und verleumdet Wirtschaftskammern

PWK - Wirtschaftskammer-Präsident Leo Maderthaner klagte den freiheitlichen Spitzenkandidaten Thomas Prinzhorn auf Unterlassung und Widerruf jener Äußerungen, die dieser Dienstag abend in der TV-Konfrontation mit ÖVP-Obmann, Vizekanzler Dr. Wolfgang Schüssel von sich gegeben hat. Prinzhorn behauptet, dass "die Kammerumlage 2 für die Pensionen der Kammerfunktionäre verwendet" wird. ****

"Damit sagte Prinzhorn zum wiederholten Male wider besseren Wissens die Unwahrheit. Funktionäre der Wirtschaftskammern beziehen keine Pensionen und keine Abfertigungen," erklärte WKÖ-Präsident Leo Maderthaner.

Gleichzeitig brachte die Wirtschaftskammer Österreich auch im Namen aller neun Landeskammern eine Verleumdungsklage gegen Prinzhorn ein, der in der "Kärntner Woche" vom 22. September 1999 im Zusammenhang mit der Wirtschaftskammer wörtlich erklärte: "Man muss drinnen gewesen sein, um zu wissen, wie sich die findigen Falotten das Geld zuteilen."

"Aus dem Verlauf seiner eigenen Kammer-Karriere muss der FPÖ-Spitzenkandidat wissen, dass dieser Vorwurf jeder sachlichen Grundlage entbehrt. Außerdem ist eine solche Behauptung auch ehrenrührig," sagte Maderthaner.

"Sollte der FPÖ-Spitzenkandidat seine tatsachenwidrigen Behauptungen im Zusammenhang mit der KU2 nicht öffentlich zurücknehmen und sollte sich Prinzhorn für seine verleumderischen Beschimpfungen bei den Funktionären der Wirtschaftskammer nicht entschuldigen, wird er mit einer gerichtlichen Verurteilung zu rechnen haben," betonte WKÖ-Präsident, Wirtschaftsbund-Obmann Leo Maderthaner.
(Schluß) hv

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß