Haupt: FPÖ für weiteren Ausbau der PCR für HCV-Kontrollen

Wien, 1999-09-22 (fpd) - "Die Nachricht, daß das französische Gesundheitsministerium angeordnet hat die gesamte Blutversorgung Frankreichs ( 2,7 Millionen Blutspenden jährlich) bis zum Jahr 2000 mit einem
Nukleinsäuretestverfahren auf Hepatitis C (HCV) zu testen, unterstreicht die Notwendigkeit fortschrittlichster Überwachungstechnologien für Blut und Blutprodukte in der EU", so der freiheitliche Sozialsprecher KOStv. Mag. Herbert Haupt. ****

"Der Plasma-Prozeß im Wiener Justizpalast zeigt eindeutig, welche Auswirkungen zögerliches politisches Handeln bei der ständigen Aktualisierung höchster Forschungs-, Aufklärungs- und Vorsorgekampagnen haben kann", so Haupt.

"Wir Freiheitlichen fordern seit Jahren diesbezüglich Maßnahmen vom Gesundheitsministerium, ein unbürokratischer und schadensunabhängiger Entschädigungsfonds ist eine nur eine unserer Forderungen", so Haupt.

"Weltweit sterben täglich mehr Menschen an den Folgen von Hepatitis C als jährlich an der immunschwächeerkrankung AIDS. "Unerkannte Hepatitis C infizierte Personen stellen nach wie vor die Hauptinfektionsquelle für andere Menschen dar und leisten der Verbreitung weiteren Vorschub", erklärte Haupt.

"Der in Frankreich zugelassen Kombinationsnukleinsäuretest, der dort zur Untersuchung aller Blutbanken sowohl auf das Immunschwächevirus des Typs 1 (HIV-1) als auch den Hepatitis-C-Erreger (HCV) eingesetzt wird, kann jedoch den Einsatz der Polymerase Kettenreaktion (PCR) auf diesem Gebiet keinesfalls ersetzten, und ist für uns Freiheitliche als EU Standard nicht ausreichend!", so Haupt weiters.

"Wir Freiheitlichen fordern eine ständige Optimierung des Ausbaues der PCR-Überwachung nicht nur für Blutbanken, sondern die routinemäßige PCR Kontrolle aller Patienten mit erhöhten Leberwerten und im Rahmen von Gesundenuntersuchungen". "Berichte der letzten Zeit in den Medien über eine betroffene Schülerin und einen Geistlichen bestätigen unsere Forderungen nach dem Recht auf eine umfassende psychologische Betreuung der Angehörigen nach dem Schema der Aidshilfe, da die Ausgrenzung der Virusträger bereits in der eigenen Familie beginnt und der natürliche Umgang mit diesen Menschen nach wie nicht erfolgt", schloß Haupt. (Schluß)

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