"Soldatenschicksal zwischen Heldentum und Kriegsverbrechen"

Kulturstammtisch der Waldviertelakademie in Neupölla

St.Pölten (NLK) - Mit einer Führung durch die Sonderausstellung "Waldviertler Heimatbilder" beginnt im Kulturhof Neupölla am Freitag, 24. September, um 18 Uhr ein Kulturstammtisch der Waldviertelakademie mit dem Titel "Soldatenschicksal zwischen Heldentum und Kriegsverbrechen". Die eigentlichen Vorträge und Diskussionen beginnen um 19 Uhr.

Neben der zentralen Frage einer individuellen oder korporativen politischen Schuld der Soldaten der Deutschen Wehrmacht im Spannungsfeld zwischen Heldenklischee und dem Vorwurf von Kriegsverbrechen sollen an diesem Abend auch die psychologischen Seiten der Kameradschaft und des Krieges sowie der Umgang der Überlebenden mit Tod und Schuldgefühlen angesprochen werden.

Univ.Prof. Dr. Ernst Hanisch (Universität Salzburg) wird sich in seinem Referat mit dem Selbstverständnis der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht sowie dem dahinter stehenden Männerbild beschäftigen. Univ.Doz. Dr. Attila Bonhardt (Stellvertretender Leiter der Ungarischen Delegation beim österreichischen Staatsarchiv) wird über das Schicksal der verbündeten ungarischen Truppen berichten, die von Februar bis April 1945 in Neupölla stationiert waren.

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