Prokop: 1999 Verdoppelung bei Förderung von Kindergruppen

Für 2000 wird "Überbrückungsfonds" eingerichtet

St.Pölten (NLK) - "Weil die Kindergruppen insbesondere in der Altersgruppe der Ein- bis Dreijährigen für das Angebot an Kinderbetreuung in Niederösterreich wesentlich und wichtig sind, hat das Land Niederösterreich heuer seine Förderung für die Kindergruppen um 40 Prozent angehoben", begründet Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop das erhöhte Engagement des Landes für Kindergruppen.

Kindergruppen erhalten vom Land und den niederösterreichischen Gemeinden einen Personalkostenzuschuß von 1.000 bzw. 700 Schilling pro Kind und Monat, wobei die exakte Förderung davon abhängt, ob das Kind ganz- oder halbtägig betreut wird. Darüber hinaus erhalten Eltern, die sich die Betreuung in der Kindergruppe nicht leisten können, eine sozial gestaffelte Förderung von bis zu 4.000 Schilling monatlich.
Nach Angaben von Prokop erhielten die Gruppen im Vorjahr vom Land und den niederösterreichischen Gemeinden 6 Millionen Schilling an Zuschüssen zum Personalaufwand. Eltern, deren Kinder Kindergruppen besuchen, erhielten 1998 vom Land Zuschüsse in der Höhe von fast 4 Millionen Schilling. "Bereits im heurigen ersten Halbjahr betrugen die Zuschüsse von Land und Gemeinden zum Personalaufwand rund 5,5 Millionen Schilling", berichtete Prokop heute.

Eltern, deren Kinder in Gruppen betreut werden, haben von Jänner bis Juni 1999 Zuschüsse in der Höhe von 3,5 Millionen Schilling erhalten. Prokop: "Für Kindergruppen hat das Land beim Bund aus der 2. Kinderbetreuungsmilliarde 1999/2000 insgesamt 24 Millionen Schilling beantragt; ein Betrag, der vom Land und von den niederösterreichischen Gemeinden verdoppelt wird."

Derzeit gibt es in Niederösterreich 55 Kindergruppen, die gemeinsam ca. 1.000 Kinder betreuen.

Das Arbeitsmarktservice NÖ stellt Ende 1999 seine Förderung für einen Teil der niederösterreichischen Kinderbetreuungsgruppen ein. Um die Reduzierung der Förderung durch das AMS teilweise auszugleichen, wird das Land Niederösterreich einen "Überbrückungsfonds" für die Jahre 2000 und 2001 einrichten. Damit werden Kindergruppen, die vom Wegfall der AMS-Förderung überrascht werden, vom Land finanziell unterstützt. "Innerhalb von 2 Jahren müssen die Kindergruppen dann ihren Aufwand aus Elternbeiträgen und der gesetzlichen Förderung nach dem NÖ Kinderbetreuungsgesetz abdecken können", skizziert Prokop die weitere Vorgangsweise.

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