Schittenhelm: Skandal um Wahlschwindel-Plakate der FPÖ

Kinderscheck wie eine Seifenblase zerplatzt

Niederösterreich, 22.9.1999 (NÖI) Bei der gestrigen TV-Konfrontation zwischen Bundesparteiobmann Dr. Wolfgang Schüssel
und F-Spitzenkandidaten Prinzhorn sind zahlreiche freiheitliche "Wahlzuckerl" wie Seifenblasen zerplatzt. Am Beispiel des ungedeckten Kinderschecks konnte Schüssel unter anderem die freiheitliche Schwindelmaschinerie entlarven, stellte LAbg.
Dorothea Schittenhelm fest.****

Was die Freiheitlichen auf ihren Wahlplakaten plakatieren ist falsch. So ist zu lesen : "5700 Schilling pro Monat, pro Kind, zur freien Verfügung bis zum 6. Lebensjahr". In Wahrheit gibt es
diesen ungedeckten Scheck nicht pro Kind, sondern lediglich für
das 1. Kind. Eltern mit zwei oder mehr Kindern schauen durch die Finger: Sie bekommen einen Bruchteil von dem was ihnen jetzt zur Verfügung steht. Das stellt eine wesentliche Verschlechterung für die Familien dar. "Prinzhorn konnte dieser Tatsache nichts entgegensetzen, außer einem hilflosen und hämischen Gelächter", so Schittenhelm.

Das Beispiel "Kinderscheck" zeigt die Unseriosität der Freiheitlichen in Sachen Kinderbetreuung auf. "Ich warne daher
alle Eltern diesen ungedeckten Scheck anzunehmen. Bisher gibt es noch kein einziges Kind, das auch nur einen Groschen vom
Haiderschen Kinderscheck gesehen hat, auch nicht in jenen Kärntner Gemeinden, wo er angeblich als Pilotprojekt eingeführt wurde. Außerdem sind die Freiheitlichen "Weltmeister", was ungedeckte Schecks betrifft. Ich erinnere dabei nur an den finanziellen Rosenstingl-Sumpf innerhalb der niederösterreichischen Freiheitlichen", betonte Schittenhelm.

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