Rieder: Gleichenfeier für neues Geriatriezentrum in Floridsdorf

Wien, (OTS) 144 Betten, eine eigene Station für
Akutgeriatrie, ein geriatrisches Tageszentrum, Inbetriebnahme Ende 2000. Das sind die Eckdaten des Geriatriezentrums Nord (GZ-Nord), für das am Mittwoch Wiens Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder gemeinsam mit dem Bezirksvorsteher des 21. Bezirkes, Ing. Heinz Lehner, die Gleichenfeier vornahm. Das neue Zentrum im Bereich Bentheimgasse/Schliemanngasse wird baulich an das Krankenhaus Floridsdorf angebunden sein und kostet rund 340 Millionen
Schilling. Ebenfalls vom Krankenhaus Floridsdorf aus werden weitgehend die ärztliche Akutversorgung und die Verwaltung des neuen Geriatriezentrums erfolgen, was neben organisatorischen auch wirtschaftliche Vorteile bringen wird.

Zusätzlich werden im Geriatriezentrum Nord mehr als neunzig Pflegepersonen, 15 AbteilungshelferInnen, 10 Med.Techn. AssistentInnen (PhysiotherapeutIn, ErgotherapeutIn, LogopädIn, DiätassistentIn) sowie Betriebspersonal arbeiten.****

Die 144 Betten des neuen Geriatriezentrums sind auf 6
Stationen à 24 Betten aufgeteilt. Eine dieser Stationen wird ausschließlich für die Akutgeriatrie reserviert und ist daher organisatorisch dem Krankenhaus Floridsdorf eingegliedert. Darüber hinaus beherbergt das GZ-Nord ein Tageszentrum mit 50 Plätzen, einen Stützpunkt für Sozialarbeit sowie eine Ambulanz für Physikalische Medizin.

Die Stationen sind in so genannten Stationshäusern mit
jeweils 3 Geschossen untergebracht. Das geriatrische Tageszentrum, die physikalische Ambulanz sowie andere zentrale Einrichtungen
sind im "Therapiehaus" mit 4 Geschossen untergebracht. Alle Trakte sind untereinander sowie mit dem Krankenhaus Floridsdorf baulich verbunden. Mit Unterstützung des Bezirkes wird ein Teil der Bentheimgasse für den Verkehr gesperrt und wird künftig, nach entsprechenden Umbau- und Begrünungsarbeiten, den Patientengarten des Geriatriezentrums Nord bilden.

Noch mehr als heute werden in Zukunft in Pflege- bzw. Geratriezentren hochgradig pflegebedürftige Menschen leben. Dies resultiert vor allem aus den im Vergleich zu früher ungleich besseren Remobilisations- bzw. Rehabilitationsmöglichkeiten. Immer mehr alte Menschen können mit Hilfe ambulanter Dienste in ihren eigenen vier Wänden leben und können sogar bei einer akuten Verschlechterung des Allgemeinzustandes nach einer Remobilisierung in einer Aufnahmestation eines Pflege- oder Geriatriezentrums
wieder nach Hause zurückkehren.

Die Rückkehr nach Hause oder in ambulante Bereiche wird auch eines der Hauptziele der Betreuung im GZ Nord sein. Die Pflege ist aktivierend und reaktivierend ausgerichtet, wobei die Angehörigen nach Möglichkeit in die Betreuung miteinbezogen werden. Im Vordergrund stehen die Gewohnheiten und Bedürfnisse der Bewohner, so wird zum Beispiel besonderer Wert auf getrennte Schlaf- bzw. Wohnbereiche gelegt. (Schluss) nk/

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