ARBÖ: Ein Sommer ohne Ozon-Vorwarnstufe

Wien (ARBÖ) - Offiziell liegt der Sommer mit 23. September
hinter uns und der Herbst beginnt. Es war ein schöner, sonniger Sommer, bei dem ein Umstand interessant ist: in Österreich wurde die Ozon-Vorwarnstufe nie erreicht. Die ARBÖ-Experten sehen
dadurch bestätigt, daß die ständige Verschärfung der Schadstoffgrenzwerte zu einer deutlichen Reduzierung der
Emissionen geführt hat.

Der Anteil an Katalysatorfahrzeugen und Fahrzeugen mit moderner Dieseltechnologie beträgt in Österreich bereits mehr als 80 Prozent. Nur etwa 750.000 Autos, die meist nur als Zweit- oder Drittwagen eingesetzt werden, entsprechen nicht den modernen Umweltnormen. Mit diesen Fahrzeugen werden aber, nach Erhebungen
des ARBÖ, nur rund fünf Prozent der Gesamtfahrstrecke zurückgelegt. ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka: "Die geringere Schadstoffemission moderner Autos führte in Österreich zu einer deutlichen Absenkung der wichtigsten Ozonvorläufersubstanzen."

Ozon entsteht unter Einfluß von Sonnenlicht unter Mitwirkung von Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden. Nach Angaben des Umweltministeriums sanken die Emissionen aus dem Pkw-Verkehr in
den letzten zehn Jahren bei den Stickoxiden um 54,6 Prozent, bei
den unverbrannten Kohlenwasserstoffen gar um 61,9 Prozent, und das bei einer Steigerung des Pkw-Bestandes um 37,5 Prozent.

Der ARBÖ-Experte abschließend: "Dank der verbesserten Wirtschaftslage in unseren östlichen Nachbarländern werden auch dort die Schadstoffemissionen deutlich reduziert. Der Trabbi,
einst größter Schadstoffproduzent unter allen Pkw, ist bereits zu einem Museumsstück geworden. Damit sinkt aber auch der 'Import'
von Schadstoffen, der einen erheblichen Teil der österreichischen Luftbelastung ausmacht."

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