Neue Möglichkeiten auf dem Weg in die Arbeitswelt Innovative Beschäftigungsmodelle für die Jugend

Wien (OTS) Unter diesem Titel veranstaltet der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) gemeinsam mit BP Austria, Produktiva und Louis Jörg GmbH ein Symposium.
Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, Modelle vorzustellen, wie praktische Ausbildung für junge Menschen nach der Schule oder der Matura als Starthilfe für den Einstieg ins Berufsleben erfolgen kann. Mit dieser Veranstaltung soll ein Beitrag für die Gesellschaft und Wirtschaftsunternehmen Wiens geleistet werden, ähnliche Projekte zu realisieren. Für Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Ederer ist dies eine weitere Offensive, der Jugendarbeitslosigkeit den Kampf anzusagen. "Neue Modelle für Beschäftigung, innovative Anstöße in der Berufswelt geben jungen Menschen die Möglichkeit, sich in einem neuen Lebensabschnitt zurechtzufinden", betont Ederer.

Im Rahmen dieses Symposiums sollen drei Modelle der Berufsqualifizierung vorgestellt werden:
BP/Mobil Austria - "Wegweiser in die Arbeitswelt"
BP/Mobil Austria hat ein Entwicklungsprogramm erarbeitet, das für junge Menschen eine Starthilfe ins Berufsleben ist. Der "Wegweiser" in die Arbeitswelt richtet sich an die Zielgruppe Maturanten und Studenten und bietet Orientierung und Entscheidungshilfen an. Durch Knowhow-Transfer, Vermittlung von Fähigkeiten, die an Schule und Universität nicht gelehrt werden, sowie neuer Arbeitsformen soll der "Skills Gap" zwischen Schulwissen und den Anforderungen der Arbeits-und Wirtschaftswelt überbrückt werden. Das erhöht die Beschäftigungsfähigkeit und die Chancen auf einen gelungenen Berufseinstieg.

Produktiva - "Job & Sicherheit - Dienstleistung hat Zukunft" Produktiva sieht in ihrer vorrangigen Aufgabe die Auswahl und Ausbildung von AußendienstmitarbeiterInnen für Versicherungsunternehmen. Nach dieser Ausbildung erhalten die AbsolventInnen das Zertifikat des Bildungswerks der Österr. Versicherungswirtschaft und die Möglichkeit in der Gruppe der Wiener Städtischen Versicherung einzusteigen. Ein ganz wichtiger Teil der Ausbildung heißt Kundenorientierung und Kommunikation.

Louis Jörg GmbH - "Lehre im stetigen Wandel!"
Im Maschinenbau und Antriebstechnik-Unternehmen von Helmut Jörg sind 24 % der 30 Beschäftigten Lehrlinge. Als besonderes Ziel, das über das normale Berufsziel eines "Lehrbeauftragten" hinausgeht, nennt Herr Jörg die Interessen aller Beteiligten zu koordinieren und eventuelle Konflikte schon im Vorfeld auszuräumen. Für Jörg ist der Zusammenhalt von Lehrling, Lehrbeauftragten, Familien und Schule eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung. Die Lehrlingsausbildung hat Vorteile - nicht nur für den jungen Menschen - sondern auch für den Betrieb. Lehrlinge sind Mitarbeiter, die nach der Ausbildung im Betrieb bleiben sollen. Durch die Ausbildung von Lehrlingen können Fertigkeiten erhalten und weitergegeben werden. Dadurch ist das Wissen aus der Vergangenheit auch in der Zukunft nutzbar.

Um im Wettbewerb zu Beginn des nächsten Jahrtausends bestehen zu können, sind optimale Produkte, beste Dienst- und Serviceleistungen und qualifizierten bzw. motiviertes Personal DAS Kapital jedes einzelnen Unternehmens. "Neben altbewährten und traditionellen Bildungswegen sind neue Berufsbilder und neue Kompetenzen gefordert", schließt Fritz Meißl, Geschäftsführer des WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds).

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