Weninger: Jahrelange VP-Versäumnisse um die Pendlerproblematik im Wiener Umland

Wann reagiert VP-Landesverkehrsreferent Pröll auf die besorgniserregende Verkehrssituation im Wiener Umland?

St. Pölten (SPI) - "Anscheinend dürfte die herannahende Nationalratswahl die ÖVP auch zum Thema des Verkehrschaos im Wiener Umland und den damit unmittelbar verbundenen Problemen Tausender Pendler wachgerüttelt haben. Was die NÖ Sozialdemokraten seit Jahren fordern und betreiben - die Ausweitung der Wiener Kernzone um eine Außenzone ohne eine Erhöhung der Tarife - hat nun auch das Interesse der ÖVP gefunden. Die NÖ Sozialdemokraten sehen in dieser Maßnahme einen gangbaren Weg, die teils horrenden Fahrtkosten für die Pendler zu senken und zahlreiche Pendler durch günstigere Tarife zu überzeugen, das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen", reagiert der Mödlinger SP-Mandatar Hannes Weninger auf heutige Aussagen von VP-Abg. Höchtl.****

"Eine Frage muß sich Herr Höchtl aber gefallen lassen: Wenn die Ausweitung der VOR-Kernzone nun auch in den Augen von Nationalrat Dr. Höchtl eine so gute Sache ist, warum hat dann sein Freund und NÖ-Parteikollege Landeshauptmann Dr. Pröll, der auch gleichzeitig der zuständige Verkehrsreferent des Landes NÖ ist, noch keinerlei Ambitionen gezeigt, den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern das Leben beim Pendeln zu erleichtern? Da bis heute weder Gesetzesanträge noch sonst irgendwelche Anstrengungen vom zuständigen NÖ Verkehrsreferenten existieren, ist anzunehmen, dass innerhalb der ÖVP die linke Hand von den Absichten der rechten Hand nichts weiß", so Abg. Weninger, der die Problematik genau kennt, nachdem die Einwohner des Bezirks Mödling zu den am stärksten von der Nahverkehrsproblematik betroffenen Pendlern zählen.
(Schluss) sa/fa

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