Silvester am 20. September

Wienstrom-"Zeitreise" ins Jahr 2000 erfolgreich

Wien, (OTS) Einen vorgezogenen Jahreswechsel simulierte Wienstrom Montag Vormittag im Umspannwerk Süd und demonstrierte
vor zahlreichen Journalisten, dass die Systeme "Jahr-2000-
tauglich" sind. Als kurz vor drei viertel elf Uhr die auf den 31.12.99 vorgestellte Uhr in der Warte im Umspannwerk Süd auf 0.00 Uhr sprang und den 1.1.2000 anzeigte, kam es zu keinem einzigen Ausfall, sondern alles arbeitete normal. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch am 31.12.1999 der Datumswechsel ohne Stromausfälle bewältigt werden kann.****

Strom ist Basisenergie für modernes Leben

Der Geschäftsführer der WIENSTROM GmbH und Generaldirektor-Stellvertreter der WIENER STADTWERKE Holding AG, Dipl.-Ing. Helmut Kastl, betonte, dass Strom die Basisenergie sei, mit der Grundbedürfnisse unserer Zivilisation erfüllt werden. Zur Stromversorgung seien vernetzte Systeme sehr komplizierter Art erforderlich, die eine sehr hohe Versorgungssicherheit
garantieren. Daher sind auch Stromausfälle in West- und Mitteleuropa sehr selten und betragen im Schnitt 50 Minuten im
Jahr. Zum Vergleich: In den USA muss jeder Kunde mit durchschnittlich 12 Stunden Stromausfall pro Jahr rechnen.

Bei Wienstrom beträgt - im langjährigen Durchschnitt - die jährliche Stromausfallzeit sogar nur 2 Minuten.

Keine Angst, aber "Respekt" vor dem Jahreswechsel

Bereits vor drei bis vier Jahren hat Wienstrom, wie Direktor Kastl weiter berichtete, begonnen, alle Systeme auf ihre "Jahr-200-Fähigkeit" zu überprüfen. 1999 habe man auch alle Steuerungssysteme durchgecheckt und "Jahr-200-tauglich" gemacht.
Die Kosten dafür: 60 Millionen Schilling.

Kastl betonte, dass er zuversichtlich sei, den Jahreswechsel von 1999 auf 2000 ohne Stromausfall bewältigen zu können. Allerdings gäbe es immer ein Restrisiko, auch aufgrund der internationalen Vernetzung. Allerdings sei zu Silvester keine Höchstlast zu erwarten, da Betriebe und vor allen industrielle Großverbraucher zu dieser Zeit nur geringen Bedarf haben. Deshalb könne man zu diesem Zeitpunkt sogar 90 Prozent des Strombedarfes
im Wienstrom-Versorgungsgebiet in eigenen Kraftwerken erzeugen, falls dies nötig werden sollte.

Kastl betonte, dass er - vor allem auch aufgrund der umfassenden Vorarbeiten und der Zusammenarbeit mit anderen Energieversorgern auf nationaler und internationaler Ebene - sehr zuversichtlich sei. Wienstrom habe vor dem Jahreswechsel keine Angst, aber "Respekt", wie er abschließend betonte.

400 zusätzliche Wienstrom-Mitarbeiter werden in der Silvesternacht Dienst machen, um für den Fall des Falles rasch eingreifen und die Stromversorgung wieder aufbauen zu können. (Schluss) emw/

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