29 Tote bei Busunfall in Spanien

KfV und ÖAMTC starten Initiative für mehr Sicherheit rund um Reisebusse

Wien (OTS) - Der Bus ist EU-weit das sicherste Verkehrsmittel auf der Straße. Wenn jedoch einmal etwas passiert, dann meist mit schwerwiegenden Folgen. Das zeigte wieder ein schweres Busunglück in Nordspanien, wo insgesamt 29 Menschen ums Leben kamen und 24 verletzt wurden. Der vollbesetzte Reisebus war am Sonntag bei La Muela westlich von Saragossa bei starkem Regen vo= n der Autobahn abgekommen und seitwärts in einen Wassergraben gestürzt.

Die meisten Verkehrsunfälle werden durch menschliches Versagen und nicht durch technisches Gebrechen verursacht. Ebenso bei diesem tragischen Unfall in Spanien. Nach Berichten von verletzten Insassen geriet der Bus in einer Kurve ins Schleudern. Dabei habe der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Auch in Österreich starben im 1. Halbjahr 1999 32 Menschen bei Busunfällen 'allein 18 davon bei einem schweren Unfall eines ungarischen Reisebusses in der Weststeiermark. Um das Risiko bei Bussen zu minimieren, startet am Mittwoch, dem 22. September 1999, die Aktion Bus OK. Fahrer OK. Alles OK. die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem ÖAMTC in einer Pressekonferenz um 10.00 Uhr im Wiener Kursalon im Stadtpark präsentiert wird. Mit Unterstützung der Interunfall Versicherung AG und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) soll die Sicherheit für Reisebusse, deren Passagiere und aller anderen Partner im Straßenverkehr erhöht werden.

In der Woche von 13. bis 19. September 1999 kamen 21 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben. Als vermutliche Hauptunfallursache d= ieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht-angepaßte Fahrgeschwindigkeit (6), Vorrangverletzung (5), Überholen (2) und Übermüdung (2) festgestellt werden. Bei 4 Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. Alkoholisierung war bei 3 Verkehrsunfällen Mitursache. 2 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Vom 1. Jänner bis zum 19. September dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 753 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 672 Menschen tödlich.

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