Waldviertel-Management zieht Zwischenbilanz

100 Millionen Investitionen und 50 neue Arbeitsplätze

St.Pölten (NLK) - Was kann Regionalmanagement tatsächlich bewirken? Das Waldviertel-Management des Landesbeauftragten Dipl.Ing. Adolf Kastner legt ein eindrucksvolles Zwischenergebnis vor: "In den letzten 5 Jahren sind rund 1 Milliarde Schilling Fördermittel von Bund, Land und EU in unsere Region geflossen. Allein die Projekte, die das Waldviertel-Management in dieser Zeit begleitet hat, haben Investitionen von mehr als 100 Millionen Schilling ausgelöst, womit 50 neue Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen wurden", betont Geschäftsführer Josef Mayerhofer, der gleichzeitig auf die Effizienz dieses 100-Mitarbeiter-Teams verweist: "Wir erhalten vom Land Niederösterreich jährlich rund 2 Millionen Schilling Zuwendungen als Arbeitsbudget." Und wie lautet das Erfolgsrezept? "Wir agieren nach der ‚Überseh-Technik‘: was andere übersehen, kultivieren wir", so Kastner und Mayerhofer. Die (Nischen-)Projekte sichern Existenzen ab, fördern die Infrastruktur und rüsten mit modernsten Technologien für neue Herausforderungen auf.

Seit Frühjahr ist das größte Projekt, das Fleischveredelungszentrum Waldviertel in Vitis in Betrieb, an dem 500 landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe beteiligt sind. In Oberwaltenreith hat die Firma Waldland eine Verarbeitung von Mariendistel und Johanniskraut aus ganz Europa für die Pharmaindustrie aufgebaut. Im Projekt "Anglerpass und Reiterparadies Waldviertel" kooperieren 50 Betriebe zur Förderung der regionalen Infrastruktur. Durch jahrelange Vorarbeiten im Telehaus sowie mit Telekommunikationsmedien hat sich die Telekom zum österreichischen ADSL-Pilotversuch im Waldviertel entschlossen, wo über normale Postleitungen große Datenmengen übertragen werden. Als dezentrale Ansprechpartner für die Nutzung der neuen Technologien wurden bisher - neben dem Telehaus Edelhof - 6 Telestuben aufgebaut: in Yspertal, Schönbach, Großschönau, Groß-Siegharts, Pölla, Horn und - im Entstehen - Drosendorf.

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