LIF fordert Ausbau der Kinderhauskrankenpflege

Wien, (OTS) Für einen Ausbau der Kinderhauskrankenpflege sprach sich GR Mag. Alexandra Bolena am Montag in einem Pressegespräch des Liberalen Forums aus. Wie sie ausführte, könnten rund 20 Prozent aller Kinder, die in einem Spital betreut werden, bei Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung auch zu Hause betreut werden. Dies würde Kindern und Eltern nicht nur einen belastenden Spitalsaufenthalt verkürzen
bzw. ersparen, sondern auch ein beträchtliches
Einsparungspotential bedeuten. Um Kinder zu Hause pflegen zu können, müssten drei Voraussetzungen erfüllt sein: Stabiler Zustand des erkrankten Kindes, die Akzeptanz der Eltern, sowie diplomiertes Pflegepersonal zur Betreuung des Kindes zu Hause.

In Wien gebe es, so Bolena, nur ein Projekt, das sich um die medizinische Betreuung chronisch kranker Kinder kümmert. Deshalb sei ein Antrag an den zuständigen Stadtrat eingebracht worden, der eine erste Prüfung des Bedarfs zugesagt habe. Zwar würden verschiedene Stellen ihren guten Willen bekunden, in der Praxis geschehe allerdings nichts, weil niemand die Verantwortung übernehmen wolle. Im Pressegespräch, an dem auch Dr. Christa Pölzlbauer vom LIF teilnahm, verwies Bolena auf die Möglichkeit, Absolventen der Krankenpflegefachschule mit dieser Aufgabe zu betrauen. Nach der Schließung zweier Kinderspitäler in Wien wäre dies ein sinnvoller Weg, ausgebildete Ärzte mit einer Aufgabe zu betrauen.

Zu klären wären rechtliche Fragen, ein solches verwaltungstechnisches Problem sollte jedoch keine Probleme bedeuten. Nach Ansicht der LIF-Gemeinderätin wären in einer ersten Phase 20 Pflegepersonen zur Ausübung einer sinnvollen Kinderhauskrankenpflege erforderlich. (Schluss) ull/her

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