Kronberger kritisiert Aussagen Racks zur AKW-Politik

Wien, 1999-09-20 (fpd) - Die Aussage von EVP-EU-Abgeordneten Rack zur Atompolitik, eine Veto-Drohung sei ein Blödsinn, und solange es in der EU Atomkraftwerke gebe, könne von den Kandidaten nicht mehr verlangt werden, als man selbst erfülle, beweist wieder einmal den schwammigen Kurs der ÖVP. "Bedenken der österreichischen Bevölkerung werden nicht ernst genommen", kritisierte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Hans Kronberger. ****
Der Umweltexperte fordert die Regierung auf endlich eine eindeutige Zusage zum Gebrauch des Vetorechts auszusprechen und den EU-Beitritt der Mittel- und Osteuropäischen Länder von der Schließung der Schrottreaktoren abhängig zu machen. Beim EU-Gipfel in Helsinki werden die einzelnen EU-Mitgliedstaaten über eine Aufnahme der Kandidaten in die erste Beitrittsrunde entscheiden. Österreich hat dabei die einmalige Chance ein Veto gegenüber denjenigen Staaten einzulegen, die noch kein verbindliches Schließungsdatum für die Hochrisikoreaktoren vorweisen können.

"Der Ausstieg aus der Atomkraft muß auch in der EU höchste Priorität haben. Österreich darf von seinem atomfreien Weg nicht weichen", schloß Kronberger. (Schluß)

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