10 Jahre Lernstatt

Als Ort von gemeinsamen Lernen und Kreativität präsentiert sich die Lernstatt beim 10 Jahres-Fest

Wien, (OTS) Vor rund einem Jahrzehnt entstand die Idee, die verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Projekte der Wiener Jugendzentren, die in einigen Jugendzentren entstanden waren, an einem Standort zusammenzufassen.

Nach einer Phase der Vorbereitung und Standortsuche wurde
eine gemeinsame Heimstatt in einer ehemaligen Schule im 10.
Bezirk, in der Triester Straße gefunden. 1989 übersiedelten die ersten Projekte in die Lernstatt. Gestartet wurde mit drei Projekten; die Lernstatt erhielt Zuwachs in Form zweier weiterer Projekte im Umweltbereich bzw. eines Mädchenprojekts.

Mit dem Projektzentrum Lernstatt war für die Wiener Jugendzentren vor allem der Gedanke verbunden, einen Beitrag zur (Re-) Integration langzeitarbeitsloser und benachteiligter Jugendlicher zu leisten. Wobei diese Projekte immer auch in engem Zusammenhang mit der Jugendarbeit in den Wiener Jugendzentren standen.

Durch die jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit
Jugendlichen, ob in Jugendzentren, mobilen Projekten oder eben in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, entstanden Konzepte, die vor allem auch die Lebenszusammenhänge der Jugendlichen berücksichtigen. Ganzeinheitlich orientierte Förderung und integrative Ansätze auf dem oft schwierigen Weg in den Berufseinstieg machten die Lernstattprojekte nachhaltig
erfolgreich.

Derzeit sind in der Lernstatt vier Projekte beheimatet:

o Holzwerkstatt: TischlerInnenkurs mit Lehrabschluss für

arbeitslose Jugendliche
o Fokus: Beschäftigungsprojekt im Garten- und Forstbereich zur

Stabilisierung langzeitarbeitsloser Jugendlicher
o Matadora: Vorbereitungskurs für Mädchen in Technik-Handwerk-

Ökologie
o Radita: Berufsorientierungskurs für Mädchen ausländischer

Herkunft

In den einzelnen Projekten werden Programme zur Berufsorientierung und vorbereitung, zum Lehrabschluss, aber auch befristete Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten. Im Rahmen von Gruppen- und Einzelarbeit finden die Jugendlichen Unterstützung
bei konkreten persönlichen und sozialen Problemen. Im Mittelpunkt von Matadora und Radita stehen Mädchen und junge Frauen, die beim Zugang zu qualifizierten Ausbildungswegen benachteiligt sind. (Schluss) bz

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