BARC Gruppe im ersten Halbjahr 1999

Wien (OTS) - Die BARC Versicherungs-Gruppe hat am Freitag, dem 17. September 1999, ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht. Am selben Tag hat sie in den Organen ihre Umstrukturierung und den Namenswechsel zur UNIQA Group Austria beschlossen (siehe heutige Presseaussendung zur Umgründung). Die Gruppe wird dabei nicht nur ihren Namen ändern, sondern auch mit einer klaren Organisations- und Kapitalstruktur, einem neuen öffentlichen Auftreten und einer Neuorientierung ihrer Unternehmenskultur neue Akzente auf dem Markt setzen. Somit ist dies der letzte Halbjahresbericht der BARC-Gruppe in gewohnter Form.

Inland - Prämien +5,4%, Leistungen +8,0%

Die inländischen Unternehmen der BARC Versicherungs-Gruppe erzielten im ersten Halbjahr 1999 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres aus dem direkten Geschäft ein Prämienplus von 5,4%. Damit erreicht die Gruppe - bestehend aus der börsenotierten Bundesländer-Versicherung, der Austria-Collegial= ität, der Raiffeisen-Versicherung, der Salzburger Landes-Versicherung, der Austria Lebens- und der Austria Schaden- und Unfall- sowie der Collegialität Versicherung - ein abgegrenztes Prämienvolumen von 14.541,7 Mio. Schilling.

Die höchsten Prämienzuwächse erreichte die Gruppe in der Lebensve= rsicherung, in der die abgegrenzten Prämien um 14,3% auf 6.264,5 Mio. Schilling kletterten. Dieses Ergebnis ist primär auf den anhaltenden Erfolg der Raiffeisen-Versicherung zurückzuführen. Der Vertragsbestand ist in der Lebensversicherung mit 1.382.103 praktisch gleichgeblieben. Der Beitrag der Lebensversicherung zum Gesamtprämienvolumen der Gruppe liegt bei 43,1 %.

In der Sparte Schaden- und Unfallversicherung konnte sich die BARC-Gruppe im harten Wettbewerb behaupten und etwa bei den Kfz-Versicherungen punkten: Hier gelang der Gruppe eine Steigerung der Vertragsanzahl um 3,3% auf 933.616 Stück. Durch den immer schärferen Preis- und Konditionenwettbewerb sank allerdings gleichzeitig das Prämienvolumen um 5,7% auf 1.741,3 Mio. Schilling. Positiv entwickelte sich nach wie vor das Kfz-Geschäft der Salzburger Landes-Versicherung auf dem angrenzenden deutschen Markt. Die Nicht-Kfz-Sparten erreichten mit 2.624,1 Mio. Schilling ein Plus von 1,9%, wodurch das Prämienvolumen der Sparte Schaden- und Unfallversicherungen insgesamt nur um -1,3% auf 4.382,2 Mio. Schilling zurückging und nun einen Prämienanteil von 30,1% darstellt.

In der Krankenversicherung wird mit 3.895,0 Mio. Schilling ein Prämi nplus von 0,6% ausgewiesen. Damit entfallen auf diese Sparte 26,8% der gesamten Prämien. Der Vertragsbestand ist auf 582.820 Stück leicht zurückgegangen (-0,5%).

Die inländischen Unternehmen der BARC-Gruppe haben im ersten Halbjahr 1999 an ihre Kunden Leistungen in der Höhe von 10.261,9 Mio. Schilling (+8,0%) ausbezahlt. Leistungsrückgänge in der Krankenversicherung (-5,7%) stehen dabei Leistungssteigerungen in der Schaden- und Unfallversicherung (+8,4%) und der Lebensversicherung (+19,6%) gegenüber.

Der gesamte Personalstand der Gruppe in Österreich wurde im Zuge der Umsetzung des neuen Strukturkonzeptes im ersten Halbjahr 1999 um 2,5% auf 5.105 reduziert. Ausland

Durchwegs erfreulich gestaltet sich auch die Prämienentwicklung der Auslandsgesellschaften im BARC Konzern. Die höchste Steigerung verzeichnet die Cesko-Rakouska Pojistovna mit 34,2% auf 402,8 Mio. Tschechische Kronen. Die slowakische Otcina Poistovna erreichte im ersten Halbjahr 1999 Prämien von 375,5 Mio. Slowakischen Kronen, um 6,4% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Austria Assicurazioni in Italien konnte die Prämien um 9,4% auf 24,5 Mrd. Lire steigern.

Im April wurde in Zagreb eine neue Gesellschaft "Austria Osiguranje" gegründet, die bereits den Betrieb aufgenommen hat.

In Italien plant die BARC in den nächsten Monaten Zweigniederlassungen für die Lebens- und Sachversicherung zu gründen, um in enger Zusammenarbeit mit der bereits bestehenden italienischen Tochtergesellschaft Austria Assicurazioni eine umfassende Produktpalette anbieten zu können.

(Meldung betreffend Halbjahreszahlen der Bundesländer-Versicherung folgt)

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