Haupt: Internationale Beratungsfirma bestätigt FPÖ Pensionsmodell

Junge Menschen glauben auch nicht an Pensionistenbriefe

Wien, 1999-09-17 (fpd) - Die jahrelange Kritik der Freiheitlichen an der Finanzierbarkeit des österreichischen Pensionssystems werde jetzt auch von dem weltweit tätigen Beratungsunternehmen Towers Perrin bestätigt, da diese für Österreich sogar einen Rückzug der Leistungen auf 40 Prozent des letzten Monatsbezuges sehen, erklärte der FPÖ-Sozialsprecher KOStv. Mag. Herbert Haupt. ****

"Ich habe höchste Achtung vor den oft noch sehr jungen Österreicherinnen und Österreichern, die durch den regen Zustrom zur privaten Pensionsvorsorge in den letzten 3 Jahren gezeigt haben, daß sie nicht mehr an die Versprechen der Bundesregierung bezüglich ihrer sicheren Pensionen glauben, und ihre Pensionsvorsorge still und heimlich selbst in die Hand genommen haben", sagte Haupt.

Die Freiheitlichen hätten bereits vor Jahren erkannt, daß das bestehende Pensionssystem aufgrund der demoskopischen Entwicklung unserer Bevölkerung ab 2005 gefährdet sei und ab 2010 nicht mehr funktionieren könne. "Der Bundesregierung, unter dem Einfluß der linken Jagdgesellschaft war jedoch die Ausgrenzung der Freiheitlichen und aller positiven Reformvorschläge wichtiger, als dieses Land im Interesse seiner Bevölkerung zu regieren", kritisierte Haupt.

Aus diesem Grund fordern die Freiheitlichen die Einführung einer vernünftigen Pensionsreform, basierend auf dem freiheitlichen Drei-Säulen-Modell.
"Eine erste Säule, die gesetzliche Mindestabsicherung (Umlageverfahren) soll eine Mindestabsicherung garantieren. Eine zweite Säule, die betriebliche Vorsorge (Kapitaldeckungsverfahren) fördert nach Schweizer Muster die betriebliche Vorsorge über Pensionskassen. Eine dritte Säule, die individuelle Vorsorge (Kapitaldeckungsverfahren) dient bereits heute vielen vorwiegend jungen Menschen als Absicherung und wird als Ergänzung in Zukunft für alle erhöhte Bedeutung erlangen", so Haupt.

"Nur dieses System stellt sicher, daß jeder Österreicher, bei entsprechender persönlicher Pensionsplanung, zumutbar und glaubwürdig zumindest 80% netto seines Erwerbseinkommens auch im Jahre 2030 als Alterseinkommen erhalten kann", schloß Haupt. (Schluß)

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