St.Pöltner Landhausboulevard will neu durchstarten

Derzeitige Geschäftsstraße soll Serviceboulevard werden

St.Pölten (NLK) - Die in weiten Teilen unbefriedigende Geschäftsentwicklung des Landhausboulevard im St.Pöltner Landhaus hat Konsequenzen: Den Mietern wird ab 1. Jänner 2000 ein neuer Vertrag mit besseren Konditionen angeboten. Wer trotzdem nicht bleiben möchte, kann aus den langfristigen Verträgen aussteigen. Die freiwerdenden Geschäftflächen sollen dann von dienstleistungsorientierten Einrichtungen genützt werden. Das sind wesentlichsten Eckpunkte des neuen Konzeptes für die Geschäftsstraße im St.Pöltner Landhaus, das heute von Landesrat Ernest Gabmann und dem Vorstandsvorsitzenden der SCS, Dr. Michael Kraus, präsentiert wurde. "Mit dieser inhaltlichen Neuorientierung gehen wir weg vom Einkaufsboulevard in Richtung ‚Bürgerserviceboulevard‘", so Gabmann. Laut Gabmann zeigen bereits verschiedene Einrichtungen und Stellen Interesse, die freiwerdenden Flächen zu nützen. Und die wird es in Zukunft auch geben. Wie Dr. Kraus betonte, werden aufgrund der Gespräche mit den Mietern in absehbarer Zukunft mehr als die Hälfte der rund 20 Geschäfte die Pforten schließen. Kraus: "Für ein attraktives Geschäftsleben im Landhausboulevard fehlen einfach die Voraussetzungen, wie auch die Studie bestätigt."

Eine völlige inhaltliche Neuorientierung als Geschäftsstraße hätte aufgrund umfangreicher Umbauarbeiten auch eine Menge Geld gekostet, meinte Gabmann. Zudem wäre es falsch, mit Gewalt hier ein Einkaufszentrum zu installieren, was letztlich auch zu Lasten des Zentrums geht, ist Gabmann überzeugt. Im Interesse der Mieter sei es notwendig gewesen, rasch zu Entscheidungen zu kommen. Trotz dieser Neuorientierung will man weiterhin an einem attraktiven Gastronomieangebot festhalten.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK