Kautz: Wechselautobahn - Pröll&Co spielen makaberes Spiel mit Verkehrstoten

Todesgefahr für Einsatzkräfte aufgrund Pröll-Versäumnisse

St. Pölten, (SPI) - "NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll und die ganze VP-Riege betreiben in Sachen Wechselautobahn ein makaberes, ja man müsste fast sagen abscheuliches Spiel auf dem Rücken von leider hunderten Verletzten und vielen Todesopfern, die auf dieser Autobahn in den letzten Jahren zu beklagen waren. Wenn Pröll nämlich die "Sparvariante" der Autobahn ohne Pannenstreifen kritisiert, so macht er damit klar auf seine eigenen Versäumnisse und die seiner Parteikollegen - den damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel und den derzeitigen Johannes Farnleitner - aufmerksam, die beide für den Straßenbau verantwortlich waren bzw. sind", reagiert der Neunkirchner SP-Landtagsabgeordnete Herbert Kautz auf Stellungnahmen Prölls zur Wechselautobahn.****

Die derzeitige Bauausführung ist nämlich einzig und allein auf die Arbeit von VP-Politikern im Wirtschaftsministerium zurückzuführen und wohl auch auf die Vogel-Strauß-Politik eines NÖ-Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll, der darauf verzichtet hat, einen Vollausbau für Niederösterreich einzufordern. In Niederösterreich zeichnet die ÖVP für das Verkehrsressort seit mehr als 50 Jahren verantwortlich - doch der Landesverkehrsreferent Erwin Pröll eröffnet lieber Kreisverkehre, als sich um die wichtigsten Probleme und Ausbauvorhaben Niederösterreichs zu kümmern. So sind beispielsweise die Gefahrenstellen der Autobahnen, wo heute Einsatzkräfte ohne Pannenstreifen auskommen müssen, direkt auf die Konzeptlosigkeit und die Unfähigkeit von Pröll und seinen Vorgängern zurückzuführen, die diese Planungen durchgeführt und genehmigt haben. Ja viel schlimmer: Erwin Prölls Verkehrsressort leugnet die Notwendigkeit von Pannenstreifen für bestimmte Autobahnbereiche, beispielsweise für die Westautobahn, noch heute.

"Erwin Pröll wäre also gut beraten, seiner "Schatz im Silbersee"-Bibliothek noch zwei Werke hinzuzufügen - nämlich die Ressortzuständigkeit des Bundes und jene des Landes Niederösterreich. Beim Lesen könnte er da draufkommen, dass er weniger reden, dafür aber mehr arbeiten sollte", so Abg. Kautz abschließend.
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