Vladyka: FPÖ-Kinderscheck würde 40 Milliarden Schilling kosten

Milliardäre vergeben Wahlkampfgeschenke, für die alle anderen zu zahlen hätten

St. Pölten, (SPI) - "Es ist bezeichnend, dass in der FPÖ die Milliardäre, die in ihren Unternehmen nur die Mindestlöhne zahlen mit Wahlkampfgeschenken nur so um sich werfen, die sie nicht selbst zu bezahlen haben. Der FPÖ-Kinderscheck würde den Steuerzahlern mehr Geld kosten, als ihnen die Steuerreform 2000 und das große Familienpaket an Geld bringen wird. Denn der Kinderbetreuungsscheck der FPÖ würde den Familien rund 40 Milliarden Schilling kosten", kritisiert die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Christa Vladyka, die teurenj Wahlkampfversprechungen der FPÖ. Bei derzeit rund 650.000 Kindern bis zum 6. Lebensjahr österreichweit würde der "FP-Belastungsscheck" rund 44,5 Milliarden Schilling kosten. Zudem kommt noch dazu, dass das Geld nur für das erste Kind voll ausbezahlt wird, für jedes weitere beträgt die "blaue Versprechung" nur mehr die Hälfte.****

Vor allem lässt die FPÖ vier wesentliche Fragen bislang unbeantwortet, die alle Familien interessieren würden:
- Gibt es den Kinderscheck ZUSÄTZLICH zum Karenzgeld oder streicht die FPÖ das Karenzgeld, wenn es den Kinderscheck gibt?
- Gibt es den Kinderscheck ZUSÄTZLICH zur Familienbeihilfe oder streicht die FPÖ die Familienbeihilfe bis zum 6. Lebensjahr des Kindes, wenn es den Kinderscheck gibt?
- Gibt es den Kinderscheck ZUSÄTZLICH zu den öffentlichen Förderungen von Kinderbetreuungsplätzen oder streicht die FPÖ diese Förderungen, wenn es den Kinderscheck gibt?
- Wer soll das bezahlen?

"Der milliardenschwere Spitzenkandidat der FPÖ, Prinzhorn, soll den Familien und den Steuerzahlern einmal darlegen, was er wirklich will. Weiß er es nicht, so soll er beim Kärntner Großgrundbesitzer Jörg Haider nachfragen - aber die Kärntner haben bis heute noch nicht, was ihnen versprochen wurde. Und das zeigt, wie ernst es der FPÖ mit ihren Versprechungen wirklich ist. " so die SP-Familiensprecherin abschließend.
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