"Konsument"-Test "Handcremen"

Kein Luxus, sondern sinnvoller Haut-Schutz. Wunderzusätze jedoch unnötig.

Wien (OTS) - An den Händen neigt die Haut besonders zu Trockenheit und braucht deshalb Feuchtigkeit von außen. Von Luxus kann dabei keine Rede sein. Auf spezielle Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Keratin kann die Haut aber gut verzichten. Es gibt keinen Unterschied zu Cremen ohne solche Wundermittel. Zu diesem Urteil kommt das Testmagazin "Konsument" in der neuesten Ausgabe.

Ob Handcremen tatsächlich das Spannungsgefühl, das trockene Hände vermitteln, verschwinden lassen und die Haut glatter machen, zeigt ein Test von sieben Handcremen, die Feuchtigkeitsanreicherung versprechen. Testsieger, der ohne spezielle Zusätze wie Vitamine oder Keratin auskommt, ist das Produkt Neutrogena. Zwar ließ sich diese Creme schlecht verteilen und zog langsamer in die Haut ein als die übrigen Testkandidaten, nach einigen Stunden vermittelte sie aber das beste Hautgefühl von allen. Außerdem verbrauchten die Tester von dieser Creme weniger als von den anderen. Ebenfalls "sehr gut absolviert Penaten für normale Haut den Test. Kamill, Palmolive und Vaseline ermöglichen "gute" Pflege. Atrix und Kaloderma bilden die Schlusslichter. Bei beiden bemängelten die Testpersonen zu geringe Pflegewirkung.

Die Hände brauchen vor allem eine regelmäßige Pflege. Bleiben die Hände trotzdem rau oder bei Problemen mit den Nägeln, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen.

Erwähnenswert ist die große Preisspanne. Die beiden Testsieger Neutrogena (öS 139,80 pro 100 ml) und Penaten (öS 82,- pro 100 ml) gehören zu den teuersten. Die Hände sind aber auch mit der billigsten Creme im Test, der "guten" Kamill um öS 13,96 pro 100 ml, gut versorgt.

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