Honeder entsetzt über Schlögl: Eineinhalb jähriges Zaudern auf Kosten der Sicherheit

Bundesheereinsatz an der Grenze von LH Pröll durchgesetzt

Niederösterreich, 17.9.1999 (NÖI) "Spät aber doch hat sich Innenminister Schlögl zum Bundesheereinsatz an der NÖ Außengrenze bekannt. Eineinhalb Jahre hat er ja bekanntlich gezaudert und schöngefärbt. Die täglich ansteigenden Illegalenaufgriffe wurden als Erfolge verbucht, obwohl sie ein eindeutiges Zeichen dafür waren, daß unsere Grenzen offen wie ein Scheunentor waren. Die Bevölkerung war so verunsichert, daß sich sogar Bürgerinitiativen gebildet haben, die das Bundesheer an die Grenze gefordert haben. Jetzt ist es der Volkspartei Niederösterreich, allen voran Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gelungen, diesen Wunsch der Bevölkerung gegen den Willen des Innenministers durchzusetzen", freut sich LAbg. Karl Honeder.****

Wäre es nach dem Innenminister gegangen, der eigentlich für die Sicherheit zuständig ist, wären unsere Grenzen noch immer offen. Bundesminister Dr. Werner Fasslabend hat sein Angebot, den Innenminister personell unter die Arme zu greifen, mehrmals wiederholt. Jetzt endlich hat auch Schlögl offensichtlich eingesehen, daß man mit der Sicherheit der Bevölkerung nicht spielen soll, so Honeder.

"Die rund 170 Soldaten, die jetzt zusätzlich unsere Grenzen bewachen, sind ein wesentlicher Schritt für mehr Sicherheit, insbesondere in unseren Grenzregionen", betonte Honeder.
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