ots Ad hoc-Service: generali Holding Vienna <AT0000661301> Generali-Tochter Interunfall plant Aktienrückkauf

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Außerordentliche Hauptversammlung der Interunfall Versicherung AG soll Vorstand ermächtigen, bis zu 5 % der Aktien zu kaufen.

Bei einer wichtigen österreichischen Tochtergesellschaft der Generali Holding Vienna AG, der börsennotierten Interunfall Versicherung AG mit Sitz in Wien, wird für den 15. Oktober 1999 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Dabei soll der Vorstand ermächtigt werden, den Rückkauf von Interunfall-Aktien durchzuführen. Dies hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 16. September 1999 beschlossen.

Am Grundkapital der Interunfall von 300 Millionen ATS halten derzeit zwei Großaktionäre mehr als 96 Prozent, so daß sich nur noch Nominale 10,7 Millionen ATS in echtem Streubesitz (free float) befinden. Dies hat zur Folge, daß die Umsätze der Interunfall-Aktie an der Wiener Börse gering sind und immer wieder auch über mehrere Tage hinweg keine Kursfestsetzung erfolgt. Der Handel mit der Interunfall-Aktie ist daher für die Streubesitz-Aktionäre nur in eingeschränktem Umfang möglich. Den Aktionären wird durch die beabsichtigte Rückkaufaktion eine attraktive Möglichkeit für den Verkauf ihrer Aktien geboten.

Die Ermächtigung zum Rückkauf von Interunfall-Aktien soll bis zu 5 Prozent des Grundkapitals sowie zum Einzug der erworbenen eigenen Aktien berechtigen. Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Gegenwert für je eine Aktie mit mindestens 50 Euro und höchstens 140 Euro festzusetzen. Das Rückkaufsprogramm mit den näheren Details soll nach der Hauptversammlung veröffentlicht werden.

Sollte das Nominale des für die Börsenzulassung relevanten Streubesitzes durch diesen Aktienrückkauf unter das gesetzliche Limit von 10 Millionen ATS sinken, ist ein Widerruf der Zulassung zum Amtlichen Handel durch die Wiener Börse möglich (de-listing).

Der Hauptversammlung wird auch die Umstellung des Grundkapitals auf Euro und die Einführung von Stückaktien sowie eine Aktualisierung der Satzung vorgeschlagen.

Die Interunfall Versicherung AG ist mit einem Prämienaufkommen von 8,3 Milliarden ATS Österreichs fünftgrößtes Versicherungsunternehmen. Die Generali Holding Vienna AG ist mit rund 67 % an der Interunfall beteiligt. Im Rahmen der österreichischen Gesellschaften der Generali Vienna-Gruppe wird derzeit die sogenannte "Offensiv-Strategie" erarbeitet, mit der die Interunfall als bekannte Marke auf dem österreichischen Versicherungsmarkt abgesichert und gestärkt wird.

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