Holender zur Bundestheater-Ausgliederung. "Alarmglocken läuten". - Ernste Probleme mit Service G.m.b.H. - Operndirektor holt Offerte anderer Unternehmen ein

Wien (OTS) - Zwei Wochen nach Inkrafttreten der Bundestheater-Ausgliederung stellt Wiens Staatsoperndirektor Ioan Holender ernste Probleme mit der neuen Service G.m.b.H. des früheren Springer-Stellvertreters Josef Kirchberger fest. Holender in einem Interview für die morgen erscheinende Ausgabe des Wochenmagazins NEWS: "Sie sollte eine Zuarbeitergesellschaft für die Bühnen sein, gebärdet sich aber wie ein Großunternehmen. Wenn heute der Portier auf die Toilette geht, und der Feuerwehrmann vertritt ihn für ein Paar Minuten, will der Geld sehen. Und wenn die Kostümabteilung bei Repertoirevorstellungen sagt: 'Holt euch das Zeug gefälligst selber ab', so läuten die Alarmglocken."

Derzeit, so Holender in NEWS, gäbe es keine Möglichkeit, eine andere Firma zu beschäftigen. "Das hindert mich aber nicht daran, Offerte von anderen Unternehmen einzuholen. Ich hoffe sehr, daß die Service G.m.b.H. marktkonforme Preise macht."

Daß sich die G.m.b.H. in den Räumen des Bundestheaterverbandes barocke Zimmerflichten ausbauen lasse, "ist mir auch aufgefallen. Ich frage mich auch, weshalb und mit welchem Geld sie bei ihrer derzeit starken Auslastung auf dem Karlsplatz Plakatwerbung betreiben. Ich könnte mir solchen Luxus nicht leisten."

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