Aumayr: "Feinkostladen Österreich" existiert nur im Hirn von Minister Molterer

Wien, 1999-09-15 (fpd) - "Solange ein Futtermittelskandal den anderen jagt, Gentechnikprodukte nur schleißig kontrolliert werden und immer mehr schikanöse EU-Richtlinien die AB-Hof-Verkäufe erschweren, wird der "Feinkostladen Österreich" nur im Hirn von Minister Molterer weiter existieren", sagte heute die Agrarsprecherin der Freiheitlichen Anna Elisabeth Aumayr. ****

Die jüngsten Pressemeldungen, wonach Rückstände und Verunreinigungen in Kadavermehl über das Frühstücksei wieder auf den Tisch kommen könnten, Laborratten, Hunde und Katzen zu Tiermehl verarbeitet werden dürften und auf diesem Wege wieder in die Nahrungskette gelangten, "spiegeln das Ergebnis der Politik in diesem Lande wider", bemerkte Aumayr.

Panschereien bei Futtermitteln und sonstige Praktiken in der Massentierhaltung der EU, machten wegen dem schrankenlosen Handel vor Grenzen der "österreichischen Feinkostläden" nicht halt und hätten bereits derartig perverse Ausmaße erreicht, "daß die meisten Menschen in Österreich überhaupt nicht mehr wissen, was sie noch essen können", so Aumayr.

"Den Rest besorgen immer neue bürokratische Hürden der EU, die es den Bauern unmöglich machen, ihre Feinkost-Produkte an die Konsumenten zu bringen. Die EU-Hygieneverordnung etwa verlangt, daß jeder Bauernmarktstand mit Fließwasser ausgerüstet sein muß und die vorgeschriebene Etikettierung verteuert Agrarprodukte künstlich in einem Ausmaß, daß eine Direktvermarktung dadurch unmöglich wird", schloß Aumayr. (Schluß)

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